Archiv für den Monat Januar 2013

Kinderferienprogramm in den Faschingsferien im Nationalpark Bayerischer Wald

In den Faschingsferien gibt es in den Nationalparkzentren Falkenstein und Lusen sowie im Waldspielgelände wieder ein buntes Ferienprogramm. Dazu sind alle Kinder herzlich eingeladen.

Samstag, 09.02.2013 ab 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr :

Kreativwerkstatt – Kunst aus Müll mit Tetrapacks, alten Zeitungen und Papier
Ort: Nationalparkzentrum Lusen, Hans-Eisenmann-Haus bei Neuschönau
Keine Anmeldung erforderlich

Sonntag, 10.02.2013 um 14:00 Uhr

Eis, Schnee und Winterzauber – Winteraktionstag für Kinder von 5 – 11 Jahren
Ort: Spiegelau, Eingang Waldspielgelände
Dauer: ca. 2 – 3 Stunden
Bitte anmelden unter 0700 00 77 66 55

Montag, 11.02.2013 ab 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr

Kreativwerkstatt – Masken gestalten und Tiergesichter schminken
Ort: Nationalparkzentrum Lusen, Hans-Eisenmann-Haus bei Neuschönau
Keine Anmeldung erforderlich

Dienstag, 12.02.2013 um 14:30 Uhr

Von Krabbeltieren bis Baumriesen
Erlebnisnachmittag für Kinder von 5 – 10 Jahren
Ort: Nationalparkzentrum Lusen, Hans-Eisenmann-Haus bei Neuschönau
Dauer: ca. 2 Stunden
Bitte anmelden unter 0700 00 77 66 55

Mittwoch, 13.02.2013 um 14:00 Uhr

Zauberhafter Winterwald
Ein Winternachmittag für Kinder von 7 – 12 Jahren
Ort: Nationalparkzentrum Falkenstein, Eisenbahntunnel
Dauer: ca. 3 Stunden
Bitte anmelden unter 0700 00 77 66 55

Donnerstag,14.02.2013 um 13:00 Uhr

„Es klopft bei Wanja in der Nacht“ – Ein Theaterworkshop für Kinder von 5 – 12
Wir gestalten die Figuren und alles, was man für ein Schattentheater braucht, und bringen die Geschichte im Hans-Eisenmann-Haus zur Aufführung.
Beginn ist um 13:00 Uhr. Die Aufführung ist dann um 15:00 Uhr im Seminarraum.
Ort: Nationalparkzentrum Lusen, Hans-Eisenmann-Haus bei Neuschönau
Bitte anmelden unter 0700 00 77 66 55

Freitag, 15.02.2013 um14.00 Uhr

Zauberhafter Winterwald
Ein Winternachmittag für Kinder von 7 – 12 Jahren
Ort: Nationalparkzentrum Lusen, Hans-Eisenmann-Haus bei Neuschönau
Dauer: ca. 3 Stunden
Bitte anmelden unter 0700 00 77 66 55

Weitere Informationen:
Hans-Eisenmann-Haus
Tel.:08558-96150
heh@npv-bw.bayern.de

Rainer Pöhlmann

Weitere Informationen: http://www.nationalpark-bayerischer-wald.de/zu_gast/veranstaltungen/index.htm
http://www.nationalpark-bayerischer-wald.de/zu_gast/kinder_und_schulen/index.htm

 

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Neue Biokatalysatoren aus Pilzen für pharmazeutische und industrielle Anwendungen

Im Rahmen der populärwissenschaftlichen Vortragsreihe der Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald referiert  Prof. Dr. Martin Hofrichter am Donnerstag, dem 7. Februar 2013 im Haus zur Wildnis über ein Thema, dass nicht nur die wissenschaftlichen Forscher von unbeeinflussten Waldentwicklungen interessiert, sondern zunehmende Bedeutung in der Industrie, ganz besonders Pharmazie erlangt.

Die moderne Biosystematik stellt das Pilzreich gleichberechtigt neben die Reiche der Pflanzen und Tiere. Es umfasst eine gewaltige Anzahl von Organismen, die weniger durch ihre Vielgestaltigkeit als vielmehr durch ihre Stoffwechselleistungen in Erscheinung treten. Hierzu zählen die alkoholische Gärung, die Bildung von Antibiotika (z.B. Penicilline) und anderen Wirkstoffen sowie die Zerlegung und das Recycling komplexer Naturstoffe wie Holz und Humus. Am Internationalen Hochschulinstitut (IHI) in Zittau beschäftigt man sich seit über zehn Jahren intensiv mit den Biokatalysatoren von saprotrophen Waldpilzen, d. h. ihren „Verdauungsenzymen“, die aktiv in die Umgebung ausgeschieden werden, um das Pflanzenmaterial in „mundgerechte Stücke“ zu zerlegen oder toxische Pflanzeninhaltsstoffe zu entgiften. Schwerpunkt bilden dabei Enzyme, die unter Verwendung von Wasserstoffperoxid organische Verbindungen oxidieren und spalten. Solche Biokatalysatoren werden bevorzugt von Ständerpilzen (Basidiomycota, „Schwammerl“) gebildet und haben in dieser Pilzgruppe eine enorme Diversität erreicht. Die in Zittau untersuchten Modellorganismen gehören zu den weitverbreiteten Gattungen der Ackerlinge, Tintlinge sowie Schwindlinge und sind nahe Verwandte des Champignons. Das biotechnologische und katalytische Potenzial ausgewählter Enzyme dieser Pilze wird derzeit in Zusammenarbeit mit dem welt‐weit führenden Hersteller von Enzymen, Novozymes A/S (Kopenhagen) und dem Pharmaunternehmen Sanofi S.A. (Frankfurt a.M.) untersucht. Ziel ist es, Pilzenzyme zukünftig im technischen Maßstab herzustellen und in industriellen Verfahren sowie in der Pharmaforschung einzusetzen.

Der öffentliche Vortrag im Haus zur Wildnis beginnt um 19:00 Uhr.

Der Eintritt ist frei.

Ein kostenloser Shuttlebus fährt ab 18:00 Uhr vom Parkplatz Haus zur Wildnis an der B 11 bei Ludwigsthal zum Haus zur Wildnis und nach der Veranstaltung wieder zurück.

Es ist diesmal auch möglich, einen kostenlosen Schuttlebustransfer vom Rachel-Lusengebiet ins Falkensteingebiet zu nutzen.
Der erste Bus startet am Hans-Eisenmann-Haus um 18:15 Uhr. Weitere Haltestellen: Spiegelau P+R 18:25 Uhr, Klingenbrunn Höhe Hotel Hochriegel 18:30 Uhr, Althütte Cafe Bergmann 18:35 Uhr, Frauenau Rathaus 18:40 Uhr, Haus zur Wildnis

Der zweite Bus startet in Grafenau Nationalparkverwaltung um 18:15 Uhr. Weitere Haltestellen: Waldgeschichtliches Museum St. Oswald 18:25 Uhr, weiter über Höhenbrunn, Reichenberg, Spiegelau zum Haus zur Wildnis.

Aufgrund der begrenzten Sitzplätze in den zwei Kleinbussen bitten wir um Anmeldung im Waldgeschichtlichen Museum St. Oswald, täglich von 9:00 bis 17:00 Uhr, Telefonnummer 08552 9748890.

Die zertifizierte Gastronomie im Haus zur Wildnis hat bis zum Veranstaltungsbeginn geöffnet.
Rainer Pöhlmann

Weitere Informationen: http://www.nationalpark-bayerischer-wald.de/zu_gast/veranstaltungen/index.htm

 

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Sonderführung „Nationalpark aus erster Hand“

Leben im Grenzbereich

Das Leben an der Grenze war schon immer hart, sowohl für Menschen, als auch für Wildtiere. Zur Not der Wildtiere kommt der arglos sich vergnügende Skiwanderer als zusätzlicher Störenfried hinzu.

Ist der Skitourengeher abseits der Wege Wildtöter wider Willen? Treibt er den Auerhahn wirklich in den Tod? Ist das Kerngebiet die rettende Insel für die bedrohte Tierwelt?

Begleiten Sie den Nationalparkranger Günter Sellmayer auf Skiern oder Schneeschuhen durch die verschneite Waldwildnis und diskutieren sie mit ihm über diese Konflikte. Auch ein Einblick in die alte Rachel-Diensthütte ist möglich.

Treffpunkt für diese ca. 3 – 4 Stunden dauernde, kostenlose Führung ist am Samstag, 2. Februar um 10:00 Uhr am P + R Spiegelau.

Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung beim Nationalpark-Führungsservice unter
Tel.: 0700 00 77 66 55 bis spätestens einen Tag vorher erforderlich. Dann können auch nähere Auskünfte gegeben werden, welche Ausrüstung auf Grund der aktuellen Schneelage nötig ist.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt!

Rainer Pöhlmann

Weitere Informationen: http://www.nationalpark-bayerischer-wald.de/aktuelles/index.htm
http://www.nationalpark-bayerischer-wald.de/zu_gast/wandern_und_erleben/index.htm

 

http://www.nationalpark-bayerischer-wald.de/zu_gast/veranstaltungen/index.htm

Schüler der Caritasschule St. Elisabeth erkunden den Nationalpark

In einem kleinen Spiegel, gehalten auf der Nase, sahen die Schüler die Baumkronen aus einem ganz anderen Blickwinkel und hatten große Freude daran den Wald auf diese Weise zu erkunden.

In einem kleinen Spiegel, gehalten auf der Nase, sahen die Schüler die Baumkronen aus einem ganz anderen Blickwinkel und hatten große Freude daran den Wald auf diese Weise zu erkunden.

Einen erlebnis- und auch lehrreichen Tag im und um das Jugendwaldheim des Nationalparks in Glashütte erlebten Mitte November acht Schüler der Caritasschule St. Elisabeth in Freyung.

Im Rahmen ihrer Zulassungsarbeit an der Universität Würzburg führte die Sonderpädagogik -Studentin und gebürtige Freyungerin, Christine Lang, ein Nationalpark-Projekt mit der Klasse durch. Nach einer theoretischen Vorbereitungsphase im Unterricht konnten die Kinder, in Begleitung ihrer Klassenlehrerin Frau Balda, den Wald und seine Besonderheiten dann auch hautnah erleben und be-„greifen“.

Rita Gaidies, die Leiterin des Jugendwaldheims unterstützte die Gruppe bestens bei ihrem Projekt und stellte den Seminarraum des Hauses für diesen Tag als Ersatz-Klassenzimmer zur Verfügung.

Nach einem ausgiebigen Frühstück und voller Vorfreude auf den Tag, ging es dann auch schon los mit dem abwechslungsreichen Tagesprogramm der Waldführer, Andrea und Johannes. So bastelten die beiden mit den eifrigen Schülern ein Natur-Namensschild und verteilten an jedes Kind Becherlupen, mit denen diese fasziniert Blätter, Moose & Co. untersuchten. Als Waldexperten unterstützten Andrea und Johannes die Schüler bei ihren Arbeitsaufträgen und zeigten der Klasse bei einem sog. Spiegelgang eine neue Perspektive auf den Wald. In einem kleinen Spiegel, gehalten auf der Nase, sahen die Schüler die Baumkronen aus einem ganz anderen Blickwinkel und hatten große Freude daran, den Wald auf diese Weise zu erkunden.

Natürlich durften auch kleine Auflockerungs- und Bewegungsspiele zwischendurch nicht fehlen, die den Kindern besonders viel Spaß bereiteten.

Die vielen gesammelten Informationen der Schüler und ihre fleißig ausgefüllten Arbeitsaufträge zu bestimmten Themen, z. B. Der Nadelbaum oder Der Laubbaum wurden in einer Nachbereitungsphase im Unterricht besprochen und in einem Nationalpark-Ordner gesammelt. Zum Abschluss des Projekts konnte jeder Schüler auch noch sein eigenes Nationalpark-Buch und viele tolle Bilder vom Unterrichtsgang mit nach Hause nehmen.

Rainer Pöhlmann

Weitere Informationen: http://www.nationalpark-bayerischer-wald.de/zu_gast/veranstaltungen/index.htm
http://www.nationalpark-bayerischer-wald.de/zu_gast/kinder_und_schulen/index.htm

 

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Das ist Wucher!

Siegerbilder des Fotowettbewerbs Adlerauge 2012 im Haus zur Wildnis des Nationalparks Bayerischer Wald ausgestellt

Im April 2012 hatten das Kinderwissensmagazin GEOlino, das bundesweite Junior-Ranger-Programm und die Heinz Sielmann Stiftung zum nun schon vierten Adlerauge-Fotowettbewerb aufgerufen. Zum Thema „Verwilderte Bilder“ sollten Kinder Fotos ihrer Umgebung anfertigen und zeigen, wie es wohl aussähe, wenn die Natur ihre Heimat zurückeroberte.

Mehr als 400 Mädchen und Jungen griffen daraufhin zur Kamera und ließen anschließend auf den Bildern die Wildnis wuchern – mit Blüten, Beeren, Gräsern, Stöckchen. Aus den Einsendungen wählten die Junior Ranger selbst die drei Gewinner aus.

Als Ergebnis sind Fotos von einst nüchternen Gebäuden zu sehen, auf denen nun die Wildnis wuchert: Ein Bauernhaus, das bunt erblüht, eine Gäste Toilette, die zum grünen Örtchen wurde.

Die 30 besten Vorher-Nachher-Fotos sind im Haus zur Wildnis bis zum 20. Februar, täglich von 9:30 bis 17:00 Uhr zu sehen.

Rainer Pöhlmann

Weitere Informationen: http://www.nationalpark-bayerischer-wald.de/zu_gast/veranstaltungen/index.htm
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Ausstellung: Kunst und Geschichten der Inuit und der Indianer Nordamerikas

INUIT – „die Menschen“, so nennen sich die Bewohner des nordöstlichen Gebietes Kanadas.

inuitDie Kultur der kanadischen Inuit entwickelte sich aus der Thule-Kultur (ca. 1000 – 1800 n. Chr.). War es damals noch eher die Herstellung von verzierten Gebrauchsgegenständen, so entstanden daraus religiöse, ja magische Gegenstände, die für besondere Rituale bestimmt waren.

Die indianische Mythologie bezieht sich immer auf die Einheit der Menschen mit der Natur und betont, dass wir nur in der Gesamtheit existieren können.

Die Ausstellung im Haus zur Wildnis ist bestückt mit Leihgaben der Sammlung Ingrid K. Rankl, München. Gezeigt werden Werke von Inuit-Künstlern der „Woodland School of Art“: Norval Morrisseau und Roy Thomas, die vorwiegend in der Mitte des 19. Jahrhunderts geboren sind.

Zu sehen sind Skulpturen von Eisbären, Walen, Moschusochsen, Vögeln und Schamanen.
Die Motive erzählen aus den Inuit-Legenden.

Zu sehen sind auch Bilder von Simon Tookoomee.

Die Ausstellung ist bis zum 7. April zu den Öffnungszeiten des Haus zur Wildnis (täglich von 9:30 bis 17:00 Uhr; ab 1.4. bis 18:00 Uhr) zu sehen.

Der Eintritt ist frei.

Rainer Pöhlmann

Foto: NPV

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