Archiv für den Monat April 2013

Die Rolle von alten Bäumen

Eine Führung im Rahmen der Reihe „Nationalpark aus erster Hand“

Auch im Randbereich des Nationalparks gibt es große zusammenhängende alte Waldbestände mit einem hohen Totholzanteil. Beindruckende alte Baumriesen zeigen den Wert dieser Flächen.

Begleiten Sie den Nationalpark-Förster und Leiter der Nationalparkwacht Michael Großmann, der diese außergewöhnlichen Waldbestände wie seine Westentasche kennt, auf einem Rundgang durch die alten Wälder bei Altschönau.

Treffpunkt zu der ca. 3 Stunden dauernden und kostenlosen Führung ist am Samstag, 27. April um 13:00 Uhr am Parkplatz Altschönau beim Betriebshof.

Um Anmeldung bis spätestens einen Tag vorher beim Nationalpark-Führungsservice unter der Telefonnummer 0700 00 77 66 55 wird gebeten.

Rainer Pöhlmann

Weitere Informationen: http://www.nationalpark-bayerischer-wald.de/nationalpark/index.htm

Erlebnisurlaub im Bayerischen Wald

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Nationalpark im Bayerischen Fernsehen

Am Dienstag, dem 30. April sendet das Bayerische Fernsehen um 18:50 Uhr in der Sendung „Service Reisen“ einen Beitrag über den Nationalpark Bayerischer Wald.

Zu sehen ist unter anderem Nationalparkranger Günther Sellmayer, der Besucher auf dem Seelensteig begleitet und ihnen inmitten dieser einzigartigen Waldnatur das Werden, Wachsen und Vergehen eines ursprünglichen Waldes vorstellt.

Rainer Pöhlmann

Weitere Informationen: http://www.nationalpark-bayerischer-wald.de/zu_gast/urlaub/index.htm

Wanderurlaub im Nationalpark Bayerischer Wald

Abschied mit weinenden und lachenden Augen

Zwei „halbstarke“ Braunbären vom Tier-Freigelände in den Zoo von Hoyerswerda umgesiedelt

Ganz einfach „Servus“ scheinen die beiden Braunbären am Tag vor ihrer Abreise in den Zoo von Hoyerswerda ihrem Publikum im Tier-Freigelände zu sagen. Foto: R. Pöhlmann

Ganz einfach „Servus“ scheinen die beiden Braunbären am Tag vor ihrer Abreise in den Zoo von Hoyerswerda ihrem Publikum im Tier-Freigelände zu sagen.
Foto: R. Pöhlmann

Das Braunbärengehege mit seinen fünf Bewohnern gehört wohl zu den beliebtesten Attraktionen im Tier-Freigelände des Nationalparkzentrums Lusen. Drei Generationen Braunbären leben in der naturnah gestalteten Anlage zusammen. Der jüngste Zuwachs wurde im Januar 2010 in einer von der Mutter selbst gegrabenen Höhle geboren und wuchs in Gesellschaft mit dem Vater und der Großmutter ohne größere Probleme heran. Schnell haben unsere Besucher die Jungbären in ihr Herz geschlossen und Fotografen aus ganz Europa in das Tier-Freigelände gelockt. Nun dreijährig, sind aus den Bären richtige Halbstarke geworden. Damit es nicht zu Konflikten in der Gruppe kommt, war es an der Zeit, den beiden eine neue Heimat zu vermitteln. Der Leiter des Tier-Freigeländes Lusen, Tierarzt Dr. Dennis Müller, hat sie im Zoo der Stadt Hoyerswerda in Sachsen gefunden.

Dort konnte mit Hilfe von Spendengeldern des Zoovereins eine großzügige neue Anlage gebaut werden, in der „unsere Jungs“ graben, klettern und baden können –  ganz wie in ihrer alten Heimat. Neu wird für die beiden Bären jedoch die herrschaftliche Kulisse sein: Das Gehege befindet sich im Herzen des Zoos und umschließt das Stadtschloss, aus dessen Fenstern heraus man die Anlage herrlich überblickt. Der Zoo und die Stadt Hoyerswerda erwarten die beiden bereits sehnsüchtig und veranstalten am 5. Mai nach einer dreiwöchigen Eingewöhnungszeit ein ganztägiges Spektakel zur Neueröffnung der Anlage (Infos auf http://www.kulturzoo-hy.de).

Die Umzugsaktion wurde von Beginn an durch Dr. Müller tiermedizinisch betreut. Die beiden Bären wurden zunächst mit „Süßem“ in das Abtrenngehege gelockt und dort von Dr. Müller in Narkose versetzt. In die speziellen Transportkisten wurden sie dann von den Tierpflegern gebracht. Die anschließende Reise nach Hoyerswerda wurde von Dr. Müller erst freigegeben, nachdem die beiden Bären wieder erwacht waren und feststand, dass sie die Narkose gut überstanden hatten. Bleibt uns nur noch, den beiden Braunbären eine gute Reise und der Stadt Hoyerswerda viel Freude mit ihnen zu wünschen.

Die letzten wild lebenden  Populationen der Braunbären in Deutschland hielten sich im Bayerischen Wald und in den Alpen noch bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts. 1835 wurde der vorerst letzte Braunbär in Ruhpolding erlegt. Ähnlich verhielt es sich auch mit den übrigen Braunbär-Populationen Mittel- und Westeuropas. Heute gibt es in Europa nur noch wenige gesicherte Vorkommen, vor allem in Skandinavien, Rumänien, der Slowakei und auf dem Balkan. Die nächstgelegenen gesicherten Vorkommen befinden sich in Slowenien und Norditalien im Naturpark Adamello-Brenta, letztere ist mit nur 25 Tieren jedoch hochgradig gefährdet. Aus der norditalienischen Population stammte auch der als „Bruno“ bekannt gewordene, erste wild lebende Braunbär Deutschlands seit seiner Ausrottung im Jahre 1835.

In Zoologischen Gärten sind Braunbären dankbare Pfleglinge. Sie werden nur selten krank, erreichen im Gegensatz zu ihren in freier Natur nur selten über zehn Jahre alt werdenden Artgenossen Lebenserwartungen von über 40 Jahren und vermehren sich – wenn man sie lässt – sehr gut. So ist die Zoopopulation derzeit recht groß und es ist schwer geworden, für eigene Nachzuchten neue, geeignete Halter zu finden. Daher wird im Tier-Freigelände derzeit auch ein striktes Fortpflanzungsmanagement betrieben, das zurzeit weiteren Nachwuchs verhindert. Umso erfreulicher ist es, dass unsere beiden Jungbären nun erfolgreich an einen vorbildlichen Halter vermittelt werden konnten.

Buntes Ferienprogramm begeisterte Kinder im Hans-Eisenmann-Haus

KinderferienprogrammIn den Osterferien bot die Nationalparkverwaltung im Hans-Eisenmann-Haus wieder ein bunt gemischtes Ferienprogramm für alle Kinder an. So konnten die Kinder vor den Feiertagen Hasen und Eierbecher für den Ostertisch gestalten und ihre Kreativität bei der Nassfilzerei unter Beweis stellen, hier wurden bunte Tulpen und Schnüre hergestellt.

Zwei Tage standen ganz unter dem Motto „Musikwerkstatt – Wir gestalten Musikinstrumente aus Naturmaterialien“. Es wurden Kastagnetten aus Walnüssen und Tamburine aus Pappteller und Kronkorken gebastelt. Außerdem entstanden farbenfrohe Regenmacher, die natürlich gleich mit verschiedenen Rhythmen ausprobiert wurden.

Auch der Kindernachmittag bot viel Spaß und Spiel und Wissenswertes draußen im wilden Wald.

So war es nicht verwunderlich, dass angesichts des vielfältigen Programms viele Kinder fragten, ob der Nationalpark auch in den Pfingstferien solche Veranstaltungen anbietet. Strahlende Kinderaugen nahmen die Antwort „Ja“ entgegen.

Der „Boden“ wird dann an drei Tagen vom 27. bis 29. Mai als Hauptthema das Programm begleiten.

Rainer Pöhlmann

Foto: Martina Oßner

Weitere Informationen: http://www.nationalpark-bayerischer-wald.de/zu_gast/veranstaltungen/index.htm
http://www.nationalpark-bayerischer-wald.de/zu_gast/kinder_und_schulen/index.htm

Famillienurlaub beim Nationalpark Partner

Haus zur Wildnis erwartet millionsten Besucher

Als am 4. August 2006 der damalige Ministerpräsident Dr. Edmund Stoiber das Besucherzentrum Haus zur Wildnis im Falkenstein-Rachelgebiet eröffnete, setzten die Nationalparkverwaltung, die Touristiker vor Ort und auch die einheimische Bevölkerung große Erwartungen in das futuristisch gebaute Haus bei Ludwigsthal als künftiger Besuchermagnet. Jetzt, nach sechs Sommersaisons, lässt sich sagen: die Hoffnungen wurden erfüllt. Ein wenig abhängig vom Wetter wird entweder am Sonntag oder am Montag der millionste Besucher erwartet und gebührend begrüßt.

Neben dem anhaltenden Zuspruch bei Nationalpark-Gästen, die nach wie vor die aufschlussreichen Ausstellungen über die entstehende Waldwildnis im Nationalpark Bayerischer Wald, insbesondere die atemberaubende 3-D-Schau und den einzigartigen Wurzelgang, bestaunen, sind die Mitarbeiter des Hauses besonders stolz darauf, bis jetzt 2 437 Besuchergruppen empfangen zu haben und Ausrichter einer stattlichen Reihe von internationalen und hochrangig besetzen Tagungen gewesen zu sein.

Kunstfreunde schätzen die Musikkonzerte und Theateraufführungen sowie Kunstausstellungen von Malern, Bildhauern, Glaskünstlern und Fotografen, wie zum Beispiel die am Sonntag mit einer Vernissage beginnende Ausstellung mit einzigartigen schwarz-weiß Fotos von Martin Milfort über die Waldnatur der beiden Nationalparke Bayerischer Wald und Šumava.

Das 2006 eröffnete Besucherzentrum Haus zur Wildnis erwartet dank seines attraktiven Angebotes ungebrochenen Besucherzustroms am Sonntag oder Montag den millionsten Gast

Das 2006 eröffnete Besucherzentrum Haus zur Wildnis erwartet dank seines attraktiven Angebotes ungebrochenen Besucherzustroms am Sonntag oder Montag den millionsten Gast

Bei Einheimischen wie Gästen gleichermaßen beliebt sind Festveranstaltungen wie das Glasmacherfest mit Musik, Brauchtum und Ausstellungen im und rund um das Haus.

Weit über die Region hinaus geschätzt werden die kulinarischen Leckerbissen der Gastronomie im Hause, die großen Wert auf regionale Produkte legt und wie die Ausstellungen barrierefrei ist.

Für Fachliteratur und auch ein erlesenes Souveniersortiment zeichnet sich der Nationalparkladen aus.

Rainer Pöhlmann

Foto: R. Pöhlmann

Weitere Informationen: http://www.nationalpark-bayerischer-wald.de/zu_gast/einrichtungen/index.htm
http://www.nationalpark-bayerischer-wald.de/zu_gast/barrierefrei/index.htm

… und die Übernachtung, natürlich beim Nationalpark Partner

Vernissage zur Fotoausstellung von Martin Milfort im Haus zur Wildnis

Nationalparkleiter Dr. Leibl eröffnet am Sonntag, den 14. April um 15:00 Uhr die neue Fotoausstellung des bekannten tschechischen Fotografen Martin Milfort im Nationalparkbesucherzentrum Haus zur Wildnis. Die Ausstellung mit großformatigen Landschaftsaufnahmen in Schwarz-Weiß ist bis zum 31. Juli zu sehen.

Der 1940 in Sušice (Schüttenhofen) geborene Martin Milfort ist vielen Besuchern der beiden Nationalparke Bayerischer Wald und Šumava durch seine Bildbände, Panorama-Postkarten und Kalender mit Motiven aus dem Böhmerwald bekannt. Seit einigen Jahren fotografiert Milfort auch auf der bayerischen Seite des Grenzgebirges. Seine Leidenschaft ist bis heute die Schwarz-Weiß-Fotografie mit analogen Groß- und Mittelformatkameras geblieben. Seine Motive findet er in der historischen Kulturlandschaft ebenso wie in den wilden Naturzonen der beiden Nationalparke.

Mit der Ausstellung im Haus zur Wildnis wird den Besuchern ein umfangreicher Querschnitt von Milforts fotografischem Werk vorgestellt und mit der ersten Ausstellung in einem Besucherzentrum des Nationalparks Bayerischer Wald geht für Milfort ein lange gehegter Wunsch in Erfüllung.

Am Thema Nationalpark fasziniert Milfort das stete Werden und Vergehen des Waldes, der ewige Kreislauf des Lebens. Dabei ist es ihm gelungen, die sich selbst überlassenen Wälder beider Nationalparke als einzigartiges, ästhetisches Erlebnis fotografisch festzuhalten. Seine Bilder entdecken die bizzaren Formen toter Fichten, neues Licht und weite Horizonte.

Die Laudatio zu der von Nationalparkleiter Dr. Franz Leibl eröffneten Ausstellung spricht Dr. Martin Ortmeier, Leiter der beiden Freilichtmuseen in Finsterau und Massing, ein profunder Kenner der bayerisch-böhmischen Kulturlandschaft. Musikalisch wird die Veranstaltung mit traditionellen böhmischen Klängen von der Musikschule Sušice untermalt. Zur Ausstellung wird ein Katalog präsentiert.

Bis zum 31. Juli haben Freunde und Interessenten anspruchsvoller Landschaftsfotografie die Möglichkeit, Milforts Bilder im Besucherzentrum Haus zur Wildnis in Ludwigsthal zu sehen. Der Eintritt ist frei, das Haus zur Wildnis ist täglich von 9:00 bis 18:00 Uhr geöffnet.

Rainer Pöhlmann

Weitere Informationen: http://www.nationalpark-bayerischer-wald.de/aktuelles/index.htm
http://www.nationalpark-bayerischer-wald.de/zu_gast/einrichtungen/index.htm

 

Nationalpark Partner Urlaub in Bayern

Die Nationalpark Partner aus dem Bayerischen Wald sind mit dem Nationalpark im Finale vom Bundeswettbewerb für nachhaltigen Tourismus.

Das nachhaltige und naturnahe Wirtschaften der Betriebe wird zusätzlich mit der offiziellen Verleihung vom Bayerischen Umweltsiegel belohnt. Am 3.5.2013 wird der Bayerische Umweltminister Dr. Marcel Huber, die Auszeichnung offiziell im Nationalparkgebiet übergeben.

Am 3. Mai 2013 wird der Bayerische Umweltminister Dr. Marcel Huber, den Inhabern der Berghütten, Gasthäuser, Bauernhöfen, Pensionen und Hotels die Urkunden persönlich übergeben. Eine großartige Belohnung für die Menschen und Gastgeber die hinter dem Begriff „Nationalpark-Partner“ stehen. Als naturverbundene Gastgeber bringen sie das Nationalpark-Konzept „Natur- Natur sein lassen“ in der Gesellschaft und ihren Gästen näher.

In Zusammenarbeit mit der Nationalparkverwaltung im Bayerischen Wald wurde die Bewerbung als nachhaltige Tourismusregion eingegeben. Die Nationalpark Region Bayerischer Wald wurde aus 34 weitere Bewerbungen als Finalist unter die letzten fünf nominiert. Das allein ist schon ein großer Erfolg auf dem langen Weg zu einem nachhaltigen Tourismus.

Die einmaligen Naturschätze und Kulturgüter unserer Heimat sollen schonend erlebbar gemacht werden. Die wilde Waldnatur ist durch erstklassige Informationszentren und einem qualitativ hochwertigen Wander- und Radwegenetz für „Jung und Alt“ bestens erschlossen. Die Erlebnisangebote können durch das gratis Bayerwald-Ticket „GUTi“ einfach mit dem öffentlichen Verkehr erreicht werden. Die Initiative Tierisch Wild zeigt die Artenvielfalt auf und stellt einheimisch Wildtiere in den Fokus. In der Kooperation der Nationalpark Partner wird auf Qualität in Kombination mit Umweltschutz mit viel persönlichem Engagement geachtet. Die enge Zusammenarbeit mit dem Nationalpark bringt den Gästen Informationen aus erster Hand und viele Geheimtipps für Streifzüge durch die wilde Waldwildnis. Tourismus und der Naturschutz werden auf diese Weise im Nationalpark eng verzahnt.

In den Jahren 2012 und 2013 haben zudem Nationalpark Partner an der Zertifizierung zum Bayerischen Umweltsiegel teilgenommen. Vom Arber in Bayerisch Eisenstein über den gesamten Höhenzug vom Bayerischen Wald bis zum Dreisessel sind damit 71 Gastgeber und Betriebe mit dem Umweltsiegel zertifiziert. Der Zusammenschluss vom Nationalpark und der Betriebe geht zum Schutz der Natur über die Landkreise und viele Gemeinden hinweg.

Die offizielle Verleihung der Umweltsiegel an die vom Nationalpark ausgezeichneten Partner-Betriebe findet am 3. Mai 2013 im Nationalparkgebiet statt. Ein historischer Tag für den Tourismus in Bayern und dem Bayerischen Wald.

Die Nationalpark-Partner Bayersicher Wald stehen für Qualität, gelebte Regionalität und Umweltbewusstsein. Sie schätzen und fördern die Entwicklung des Nationalparks Bayerischer Wald und unterstützen die Nationalparkidee in ihrer täglichen Arbeit als Gastgeber in der Region. Geht es um Urlaub am Nationalpark Bayerischer Wald, sind sie die kompetenten Ansprechpartner. Ihre Begeisterung für und ihr Wissen über den Nationalpark geben die Partner an ihre Gäste weiter. Von Nationalparkverwaltung und Tourismusorganisationen geprüft und ausgezeichnet, eint sie der Anspruch, Urlaub am Nationalpark zum Erlebnis zu machen.

Die einzigartige Waldwildnis im Nationalpark Bayerischer Wald ist für alle Besucher der Region „Erlebnis & Erholung“ zugleich.

Kontakt
Nationalpark-Partner e. V.
Jochen Stieglmeier
Konrad- Wilsdorf- Str. 1
94518 Spiegelau
0171 2220700
info@nationalpark-partner.com
http://www.nationalpark-partner.com