Von der Nationalparkwildnis in die Wildnis Kanadas


Britta Baums nach vier Jahren im „Woid“ verabschiedet

Nationalparkleiter Dr. Franz Leibl (links) und Sachgebietsleiter Josef Wanninger verabschieden Britta Baums mit einem Blumenstrauß nach vier Jahren erfolgreicher Arbeit im Bereich Tourismus und Regionalentwicklung der Nationalparkverwaltung

Nationalparkleiter Dr. Franz Leibl (links) und Sachgebietsleiter Josef Wanninger verabschieden Britta Baums mit einem Blumenstrauß nach vier Jahren erfolgreicher Arbeit im Bereich Tourismus und Regionalentwicklung der Nationalparkverwaltung

Wer in der Nationalparkregion mit dem Tourismus Berührung hatte, kam nicht an ihr vorbei. Britta Baums, geboren und aufgewachsen bei Köln, studierte zunächst an der TU Dortmund Raumplanung und verschrieb sich anschließend bereits dem Thema Tourismus & Naturschutz und Besuchermanagement bei einem Studium auf „Masterlevel“ in Neuseeland.

Während ihrer vier Jahre im „Woid“, wie die Rheinländerin Baums gerne sagt, hat sie als Referentin für Tourismus und Regionalentwicklung der Nationalparkverwaltung viele neue Akzente gesetzt und richtungsweisende Ideen in die Tat umgesetzt oder erfolgreich Veränderungen im Regionaltourismus angestoßen.

Sie hat die Touristische Neustrukturierung in die Wege geleitet und erfolgreich bei der Antragstellung der Nationalparkregion für den Bundeswettbewerb „Nachhaltige Tourismusregion 2012/2013“ mitgewirkt.

Auch die Koordination des Nationalparkauftrittes auf der Landesgartenschau 2010 lag in ihren Händen. Das erfolgreiche Projekt „Tierisch wild“ ist eng mit ihr verbunden.

So richtig bekannt wurde Britta Baums allerdings durch das Nationalparkpartner-Projekt, das sie von einer vormals „losen Gruppe“ zu einem Netzwerk für nachhaltigen Nationalparktourismus aufgebaut hat. Am Ende ihrer Zeit im Nationalpark durfte sie dafür noch die „Ernte“ einfahren, als der Bayerische Umweltminister Dr. Marcel Huber den Nationalparkpartnern im Glasmuseum Frauenau das Bayerische Umweltsiegel überreichte.

Nach so vielen zeit- und kraftraubenden Projekten und Aktionen nimmt sich Britta Baums jetzt für maximal ein Jahr, wie sie bei ihrer Verabschiedung betont, eine Auszeit in Kanadas wilden Westen.

Den Nationalpark Bayerischer Wald will Britta Baums jedoch nicht vergessen, sondern treu bleiben für künftige Urlaubsreisen.

Mit etwas feuchten Augen verabschiedete sie sich mit den Worten: „Ich liebe den Nationalpark mit seiner Landschaft und seinen faszinierenden wilden Waldbildern und habe den Bayerwald auch ein Stück ins Herz geschlossen.“

Für die weitere Entwicklung der Region und der Zusammenarbeit zwischen Tourismusakteuren und Nationalpark wünscht sie sich, dass die begonnenen Projekte erfolgreich umgesetzt werden.

Mit dem gewünschten Expeditionsmesser als Geschenk hoffen die Mitarbeiter der Nationalparkverwaltung, dass Britta Baums den Umzug in die wilden Wälder Kanadas gefahrlos übersteht.

Rainer Pöhlmann

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s