Archiv für den Monat August 2013

Internationaler Fotowettbewerb 2013 – Faszination Natur

Ausstellungseröffnung in der Nationalpark Infostelle Mauth

Die Natur besteht aus ständigem Wandel, aus Werden und Vergehen. Umso faszinierender wirken Naturbilder, die diese Flüchtigkeit festhalten. Es sind zwar nur Bruchteile von Sekunden, die es braucht, ein Foto zu belichten. Dieser kurze Moment setzt aber viel voraus: den Blick, das Wissen, die Geduld und das Gespür für die Natur. Und nur wenn diese Faktoren zueinander passen entstehen Bilder in einer Meisterschaft, wie sie in der Ausstellung „Faszination Natur“  im Nationalpark Bayerischer Wald gezeigt werden.

1. Preis: Edwig Vanhassel Sanderling Einen Sanderling im Bild einzufangen, ist nicht einfach. Wie aufgezogen flitzen die hübschen Küstenvögel am Spülsaum des Meers hin und her, um Garnelen und andere Leckereien aus dem flachen Wasser zu picken.

1. Preis: Edwig Vanhassel Sanderling
Einen Sanderling im Bild einzufangen, ist nicht einfach. Wie aufgezogen flitzen die hübschen Küstenvögel am Spülsaum des Meers hin und her, um Garnelen und andere Leckereien aus dem flachen Wasser zu picken.

2. Preis: Erika Poltronieri  Herbstwald im Nebel Hartnäckiger Nebel hat diesen Herbstwald in Italien fest im Griff. Doch ein Blick nach oben offenbart eine erfreuliche Aussicht: Sonnenstrahlen durchbrechen das dichte Grau und tauchen das leuchtende Herbstlaub in ein geradezu magisches Licht

2. Preis: Erika Poltronieri Herbstwald im Nebel
Hartnäckiger Nebel hat diesen Herbstwald in Italien fest im Griff. Doch ein Blick nach oben offenbart eine erfreuliche Aussicht: Sonnenstrahlen durchbrechen das dichte Grau und tauchen das leuchtende Herbstlaub in ein geradezu magisches Licht

 

 

 

 

 

 

 

 

Bereits zum 20. Mal veranstaltete EuroNatur – in Kooperation mit der Zeitschrift „natur“ und dem NaturVision Filmfestival– diesen großen Natur-Fotowettbewerb. Europaweit waren Fotografen aufgerufen, ihre fünf besten Bilder aus Europas Natur einzureichen. 640 Fotografen aus 26 Ländern haben mit 2.500 Bildern 2013 teilgenommen. Damit bricht der diesjährige Wettbewerb alle Rekorde.

Die Ausstellung wird am 07. September 2013 um 19:00 Uhr in der Nationalpark Infostelle Mauth eröffnet und ist bis einschließlich 13. Dezember 2013 zu bestaunen.

Der Eintritt ist frei. Öffnungszeiten der Infostelle Mauth: Mo bis Fr: 9:00-12:00 Uhr, Mo bis Fr: 12:30-17:00 Uhr, Sonn- und Feiertags: 9:00 -12:00 Uhr. Kontakt: Tel. +49 8557 973838, Fax +49 8557 973839, Email: tourismus@mauth.de, http://www.nationalpark-bayerischer-wald.de

Ein Wandkalender „EuroNatur-Naturschätze Europas 2013“ mit zwölf prämierten Fotografien in Großformat und in bester Druckqualität, ist während der Ausstellung in der Infostelle Mauth des Nationalparks Bayerischer Wald erhältlich.

Rainer Pöhlmann

Weitere Informationen:
Zum Thema Veranstaltungen: http://www.nationalpark-bayerischer-wald.de/zu_gast/veranstaltungen/index.htm

Urlaub im Bayerischen Wald

„Freiluftvernissage“ auf dem Tummelplatz

Am Samstag dem 31. August lädt die NPV ab 14:00 Uhr alle Kunst -und Wanderfreunde herzlich zu einer besonderen Vernissage auf dem Tummelplatz ein. Als Abschluss ihres Aufenthaltes in den wilden Wäldern stellen Kunststudenten aus Tschechien und Deutschland ihre Werke vor.

Bereits zum fünften Mal fand das Künstlersymposium „Na hranici – grenznah“ im Nationalpark Bayerischer Wald statt – diesmal ganz im Zeichen einer Wiederkehr. Normalerweise haben die jungen Künstler an so einem besonderen Ort nur einmal die Möglichkeit zu arbeiten. „Aus den Rückmeldungen der letzten Jahre ging hervor, dass für viele Teilnehmer die Wälder des Nationalparks einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen haben, der sie nicht wieder losließ“, erklärt Mitorganisator Tomáš Černý von der Prager Hochschule für angewandte Künste. „Diesen Menschen wollten wir die Gelegenheit geben, gemeinsam zurückzukehren“, erklärt er weiterhin.

Bei den Materialien oder Themen sind keine Grenzen gesetzt. So kommen hier Bildhauer, Fotografen, Maler oder Graphiker zusammen. Die Rahmenbedingungen der Veranstaltung sind folgende: Sämtliches Gepäck und Material musste mit eigenen Kräften hinaufgetragen werden, keine Motorgeräte durften verwendet werden und für die Verpflegung wurde gemeinsam gesorgt. Dies führte dazu, dass auf dem Tummelplatz Menschen zusammenfanden, die sich in der Gruppe sehr gut verstanden. Dabei boten die weitläufigen Wälder jedem genügend Rückzugsraum und lockten in die Einsamkeit. „In dieser Spannung entstand allmählich eine sehr inspirative und angenehme Atmosphäre“, beschreibt Benjamin Zanon von der Kunstakademie Düsseldorf den Aufenthalt.

Das Symposium stellt eine Verbindung zwischen den Künstlerakademien der Großstädte und der Abgeschiedenheit der Nationalparkregion dar. Künstler suchen gerne eine besondere Ästhetik – und solch eine sucht man woanders vergeblich. Ihre Arbeiten dagegen eröffnen oft ungeahnte Sichtweisen auf das immer aktuelle Thema Nationalpark und Wildnis und sorgen so für frischen Wind in der Wahrnehmung von Natur und Schönheit in der Region.

Bei einer spätsommerlichen Wanderung zum Tummelplatz kann man sich davon überzeugen. Oben erwartet die Gäste eine kleine Bewirtung und eine Führung zu den Kunstwerken. Zur Vernissage, die bei jedem Wetter stattfindet, ist jedermann herzlich eingeladen. Vom nahe gelegenen Parkplatz und der Igelbushaltestelle „Sagwasser“ bei Weidhütte ist eine Stunde Gehzeit einzuplanen. Außerdem kann man den Tummelplatz auch aus Richtung Mauth, Finsterau oder vom Lusen erreichen.

Rainer Pöhlmann

Großer Andrang beim Kinderferienprogramm im Nationalpark – „Hörst du die Regenwürmer husten?“ begeisterte die jungen „Forscher“

Kinder beim Bau einer Bodenleiter Foto: Sabrina Ebenhoch

Diesen Sommer wurde wieder viel geforscht im Nationalpark Bayerischer Wald. An zwei verschiedenen Terminen und Orten widmete sich das Ferienprogramm diesmal dem Boden. Jeweils an drei zusammenhängenden Tagen konnten die Kinder entweder im Hans-Eisenmann-Haus im Nationalparkzentrum Lusen oder im Haus zur Wildnis im Nationalparkzentrum Falkenstein entdecken, was der Boden im Nationalpark alles zu bieten hat. Und mit jeweils 16 Kindern waren beide Termine komplett ausgebucht.

Ausgestattet mit Sieb, Lupe und Bestimmungsbuch und begleitet von drei Betreuerinnen machten sich die Kinder an die Untersuchungen. Denn nicht nur Regenwurm oder Maulwurf leben dort im Boden im Verborgenen, sondern es gab auch allerlei kleine Tiere, von Ameise bis Waldmistkäfer, zu entdecken.

Bei einer ganztägigen Wanderung durch das Reschbachtal oder entlang des Poetischen Grenzsteigs wurden den jungen Bodenforschern außerdem die Besonderheiten des Waldes im Nationalpark nähergebracht. Und mit spannenden Spielen zwischendurch imitierten die Kinder das Jagdverhalten des Luchses oder befreiten Wurzelzwerge vom gemeinen Zauber des Waldschrats.

Am dritten Tag wurde beim selber angelegten Barfußpfad das Bewusstsein ganz auf den Tastsinn gelegt. Wie genau fühlt sich so ein Waldboden denn eigentlich an? Und erkenne ich den Unterschied zwischen einem mit Blättern oder Nadeln bedeckten Boden, auch wenn meine Augen zu sind? Das Moosfeld fühlte sich dabei so weich an, dass sofort Pläne geschmiedet wurden, das eigene Kinderzimmer komplett mit Moos auszulegen. Das Feld, das mit Fichtenzapfen ausgelegt war, wurde hingegen schnell mit einem großen Schritt übersprungen.

Am Ende fanden noch kleine Abschlussfeiern statt – an der Bärenlochhütte und auf einem Grillplatz bei Zwieslerwaldhaus, bei der die Kinder ihre Forscherurkunden erhielten und lustige Geschichten von den spannenden Erlebnissen der drei Tage wurden ausgetauscht.

Rainer Pöhlmann

Familienferien im Nationalpark

Sonderführung in den Nationalpark Šumava ab Bayerisch Eisenstein über Gerlhütte (Gerlova Hut’) nach Haidl am Ahornberg (Zhůří na J

Am Sonntag, dem 01.09.2013 findet die nächste grenzüberschreitende Wanderung in den benachbarten Nationalpark Šumava statt. Der Treffpunkt ist um 9:15 Uhr am Fahrkartenautomaten am Bahnhof in Bayerisch Eisenstein.

Von dort aus geht es zum ehemaligen Grenzübergang. Entweder wird der Bus nach Gerlhütte (Gerlova Hut´) genommen oder es wird in Fahrgemeinschaften zum Parkplatz Gerlhütte (Gerlova Hut´) gefahren. Dort beginnt die ca. 7-stündige Wanderung.

Sie führt zu Beginn durch das Landschaftsschutzgebiet Pramenište bis nach Nový Brunst, einer früheren Glashüttensiedlung. Weiter geht der Weg durch die verschiedensten Waldgesellschaften, bis nach Rudská silnice in den Nationalpark Šumava. Am Rande der Kernzonen des Nationalparks, über Bergwiesen entlang des Kieslingbachs (Křemelná), wird ein Ziel der Wanderung, die zerstörte und verlassene Ortschaft Haidl am Ahornberg (Zhůří) erreicht. Die Kapelle des Dorfes und eine verlassene Kulturlandschaft erinnern an die ehemalige Siedlung und Geschichte der Region. Durch diese sanfte, hügelige Almlandschaft, begleitet von herbstlich geprägter Vegetation und urtümlichen Wäldern entlang der Kernzone des Nationalparks, geht es zurück nach Gerlhütte (Gerlova Hut´). Von dort aus wird mit dem Bus oder mit den Autos zurück nach Bayerisch Eisenstein gefahren.

Die reine Gehzeit beträgt 4 bis 5 Stunden. Neben festem Schuhwerk, dem Wetter angepasster Kleidung, einer Brotzeit und Getränke für den ganzen Tag, ist der Personalausweis oder der Reisepass unbedingt mitzubringen.

Die Führungsgebühr beträgt 5,- Euro, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre sind frei. Bei Anreise mit dem Igelbus, bzw. dem Vorzeigen einer Nationalpark-Card oder einer Gästekarte mit dem GUTi-Logo, wird nur die halbe Führungsgebühr erhoben. Zusätzlich kommen noch wenige Euro für die Busfahrten in Tschechien hinzu, für die der Waldführer eine Gruppenkarte kaufen wird.

Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung bis spätestens einen Tag vor der Wanderung beim Nationalpark-Führungsservice (Tel.: 0700 00776655) erforderlich.

Rainer Pöhlmann

Weitere Informationen: http://www.nationalpark-bayerischer-wald.de/aktuelles/index.htm
http://www.nationalpark-bayerischer-wald.de/zu_gast/wandern_und_erleben/index.htm

Wanderurlaub Bayerischer Wald

 

Sonderführung in den Nationalpark Šumava

Auf Wegen durch Natur und Zeit zur Moldauquelle

Am kommenden Sonntag, den 25.08.2013 veranstaltet die Nationalparkverwaltung die nächste grenzüberschreitende Wanderung in den Nachbar-Nationalpark Šumava.

Die Führung beginnt um 09:15 Uhr am Parkplatz Wistlberg am Ortsende von Finsterau.

Die Anfahrt dorthin ist aus Richtung Grafenau (8:05 Uhr) und Spiegelau (7:55 Uhr) / Neuschönau (8:25 Uhr) / Mauth (8:37 Uhr) mit dem Igelbus möglich.

Zu Fuß geht es vom Parkplatz Wistlberg zur Alten Klause und weiter zur Reschbachklause. Die schwere Holzarbeit früher, das Triftwesen und die kargen Lebensbedingungen vor allem im Winter sind Themen, die auf diesem Weg angesprochen werden. Über die Landesgrenze geht es zur Moldauquelle, die für unsere tschechischen Nachbarn von großer Bedeutung ist. Buchwald (Bucina) und Hüttl (Chaloupky) sind weitere Stationen im Nationalpark Šumava, wobei hier die Siedlungsgeschichte und der Goldene Steig im Mittelpunkt stehen. Über den Grenzübergang Teufelsbachklause führt der Weg wieder zurück nach Bayern, entlang des Schwellbaches zum Finsterauer Filz und zurück zum Ausgangspunkt.

Auf dieser Strecke ist keine Einkehr möglich, deshalb sollte jeder Teilnehmer Brotzeit und Getränke mitbringen. Es sind mehrere Pausen eingeplant. Je nach Interesse und Länge der Pausen wird die Tour ca. 5-6 Stunden dauern.

Die Führungsgebühr beträgt 5,- Euro, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre sind frei. Bei Anreise mit dem Igelbus, bzw. dem Vorzeigen einer Nationalpark-Card oder einer Gästekarte mit dem GUTi-Logo wird nur die halbe Führungsgebühr erhoben.

Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung beim Nationalpark-Führungsservice (Tel.: 0700 00776655) erforderlich. Neben festem Schuhwerk ist dem Wetter angepasste Kleidung und der Personalausweis oder der Reisepass unbedingt mitzubringen.

Rainer Pöhlmann

Weitere Informationen: http://www.nationalpark-bayerischer-wald.de/aktuelles/index.htm
http://www.nationalpark-bayerischer-wald.de/zu_gast/wandern_und_erleben/index.htm

Wolfssagen – Wolfsmythen

Kein Tier hinterlässt so tiefe Spuren in der Sagenwelt des Bayer- und Böhmerwaldes wie der Wolf.

In vielen Ortsnamen, allen voran Wolfsgrub-Orten, im Brauchtum der ‚Wolfsaulasser“ und in vielen Heiligenlegenden erscheint der Wolf als der Inbegriff des Unheimlichen – des Gefahrvollen an sich. Gefährlich-geheimnisvoll durchzieht er die Sagen-Wälder und spiegelt vom Märchen bis hin in die modernen Zeiten Dunkel-Geheimnisvolles in uns selbst wider.

Vermischt mit Historischem spiegelt der reiche Sagenschatz um den Wolf äußere und innere Lebenswelten unserer Vorfahren wider, galt ihnen auch als das Symbol der Stärke, der Kraft und des Gemeinschaftssinnes.

Begleiten Sie Jakob Wünsch bei einem Rundgang durch das Tier-Freigelände beim Haus zur Wildnis im Nationalparkzentrum Falkenstein in die Welt der Mythen unserer Waldheimat. Auch ein Waldführer des Nationalparks wird die Führung begleiten.

Treffpunkt für die kostenlose Führung ist am Freitag, 23. August um 16:00 Uhr am Nationalparkzentrum Falkenstein, Eisenbahntunnel. Die Tour wird ca. 2-3 Stunden dauern.

Eine Anmeldung bis spätestens einen Tag vorher beim Nationalpark-Führungsservice unter 0700 00 77 66 55 ist erforderlich.

Weitere Informationen: http://www.nationalpark-bayerischer-wald.de/zu_gast/veranstaltungen/index.htm

Bayerwald Expeditionen

„Rund um den Kleinen Rachel“

Ein beeindruckender Ausblick zur Talsperre wird den Mitwandernden bei der Tour durch einen der landschaftlich schönsten Bereiche des Nationalparks geboten. Foto: Dr. Franz Leibl

Ein beeindruckender Ausblick zur Talsperre wird den Mitwandernden bei der Tour durch einen der landschaftlich schönsten Bereiche des Nationalparks geboten.
Foto: Dr. Franz Leibl

Begleiten Sie den Leiter der Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald, Dr. Franz Leibl am Samstag, dem 17. August auf einer Wanderung durch einen der landschaftlich schönsten Bereiche des Nationalparks. Erleben Sie bei der Exkursion wie sich die Wälder in den Naturzonen rund um den kleinen Rachel entwickeln und verändern.

Treffpunkt zu dieser ca. 4 Stunden dauernden Veranstaltung ist um 10:00 Uhr am Parkplatz Talsperre in Frauenau. Von dort aus geht es mit Kleinbussen zunächst am Blockhaus Schachten vorbei zum Ausgangspunkt.

Die anschließende Wanderung auf dem Grünen Dreieck ist anspruchsvoll, festes Schuhwerk und eine gute Grundkondition sind Voraussetzung. Ein kurze Pause ist auf der Rachelwiese eingeplant, Getränke und evtl. Verpflegung bitte mitbringen.

Eine Anmeldung aus organisatorischen Gründen ist unbedingt erforderlich unter Tel. 0700 00776655.

 

Weitere Informationen: http://www.nationalpark-bayerischer-wald.de/zu_gast/wandern_und_erleben/index.htm

 

Wandern im Bayerischen Wald