Großer Andrang beim Kinderferienprogramm im Nationalpark – „Hörst du die Regenwürmer husten?“ begeisterte die jungen „Forscher“


Kinder beim Bau einer Bodenleiter Foto: Sabrina Ebenhoch

Diesen Sommer wurde wieder viel geforscht im Nationalpark Bayerischer Wald. An zwei verschiedenen Terminen und Orten widmete sich das Ferienprogramm diesmal dem Boden. Jeweils an drei zusammenhängenden Tagen konnten die Kinder entweder im Hans-Eisenmann-Haus im Nationalparkzentrum Lusen oder im Haus zur Wildnis im Nationalparkzentrum Falkenstein entdecken, was der Boden im Nationalpark alles zu bieten hat. Und mit jeweils 16 Kindern waren beide Termine komplett ausgebucht.

Ausgestattet mit Sieb, Lupe und Bestimmungsbuch und begleitet von drei Betreuerinnen machten sich die Kinder an die Untersuchungen. Denn nicht nur Regenwurm oder Maulwurf leben dort im Boden im Verborgenen, sondern es gab auch allerlei kleine Tiere, von Ameise bis Waldmistkäfer, zu entdecken.

Bei einer ganztägigen Wanderung durch das Reschbachtal oder entlang des Poetischen Grenzsteigs wurden den jungen Bodenforschern außerdem die Besonderheiten des Waldes im Nationalpark nähergebracht. Und mit spannenden Spielen zwischendurch imitierten die Kinder das Jagdverhalten des Luchses oder befreiten Wurzelzwerge vom gemeinen Zauber des Waldschrats.

Am dritten Tag wurde beim selber angelegten Barfußpfad das Bewusstsein ganz auf den Tastsinn gelegt. Wie genau fühlt sich so ein Waldboden denn eigentlich an? Und erkenne ich den Unterschied zwischen einem mit Blättern oder Nadeln bedeckten Boden, auch wenn meine Augen zu sind? Das Moosfeld fühlte sich dabei so weich an, dass sofort Pläne geschmiedet wurden, das eigene Kinderzimmer komplett mit Moos auszulegen. Das Feld, das mit Fichtenzapfen ausgelegt war, wurde hingegen schnell mit einem großen Schritt übersprungen.

Am Ende fanden noch kleine Abschlussfeiern statt – an der Bärenlochhütte und auf einem Grillplatz bei Zwieslerwaldhaus, bei der die Kinder ihre Forscherurkunden erhielten und lustige Geschichten von den spannenden Erlebnissen der drei Tage wurden ausgetauscht.

Rainer Pöhlmann

Familienferien im Nationalpark

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