„Bilder aus dem Alltag“


Nationalpark eröffnet Herbert-Muckenschnabl-Ausstellung im Haus zur Wildnis

Herbststille, Herbert Muckenschnabl

Herbststille, Herbert Muckenschnabl (Fotos: NPV Bayerischer Wald)   

Am Donnerstag, den 22. Mai 2014, lädt der Nationalpark ein ins Haus zur Wildnis zur Vernissage der Ausstellung „Bilder aus dem Alltag“ mit Werken von Herbert Muckenschnabl. Gezeigt werden rund 30 Gemälde, die sich mit Landschaften, Stillleben, Architektur und Menschen seiner Heimat auseinandersetzen. Beginn der Vernissage ist um 18.30 Uhr. Nationalparkleiter Dr. Franz Leibl wird die Ausstellung eröffnen, die Laudation hält der Kunst-, Literatur- und Lyrikverleger Toni Pongratz; eine Führung durch die Ausstellung und ein Imbiss runden die Ausstellungseröffnung ab. Der Eintritt ist frei.

Herbert Muckenschnabl entnimmt seine Bildthemen dem Alltag. Nicht der dargestellte Ort im Bild ist wichtig, sondern die Aura einer beseelten Landschaft, die unverwechselbare Landschaft Niederbayerns, die des Bayerischen Waldes und des vorgelagerten tertiären Hügellandes an Isar und Inn.

Gehöft unter Feldern, Herbert Muckenschnabl

Gehöft unter Feldern, Herbert Muckenschnabl

Muckenschnabls Bilder leben von der auffällig starken Linienführung, und so ist es nicht verwunderlich, dass manche in ihrer Reduzierung an asiatische Kalligraphie erinnern. Aber selbst in seinen großformatigen, auf wenige Linien reduzierten Pinselzeichnungen entfernt sich Muckenschnabl nie gänzlich vom Gegenstand, sondern vermittelt dem Betrachter immer noch die Vorstellung von konkreten Dingen, die er in eine ganz eigene Bild und Formensprache übersetzt. Diese hat er im Laufe seines mittlerweile vier Jahrzehnte langen Schaffens kontinuierlich zum eigenen, nahezu unverwechselbaren, fast zu einem künstlerischen Alleinstellungsmerkmal entwickelt.

Grundsätzlich strahlen die Bilder Muckenschnabls eine große, wohltuende Ruhe und Klarheit aus. Formal wie inhaltlich auf das Wesentliche reduziert, wirken sie unaufgeregt und meditativ. Die zeitlosen Motive lassen auch die Bilder zeitenthoben und der Wirklichkeit entrückt wirken.

Der gebürtige Gotteszeller Herbert Muckenschnabl (Jahrgang 1947) lebt in Schönanger in unmittelbarer Nachbarschaft zum Nationalpark Bayerischer Wald. Der studierte Kirchenmusiker und Kunsterzieher arbeite bis 2012 hauptberuflich als Lehrer. Als Maler beschickte er zahlreiche Ausstellungen, unter anderem Gruppenausstellungen im Deutschen Museum in München, im William Bonfas Fine Arts Center in Escanaba, Michigan, und im Milwaukee County War Memorial Center. Als Illustrator wirkte er an der CD-Reihe „ARTE NOVA Classic“. 1992 wurde er mit dem Kulturförderpreis Ostbayern und 2004 mit dem Kulturpreis des Landkreises Freyung/Grafenau ausgezeichnet.

Die Ausstellung „Bilder aus dem Alltag“ ist bis einschließlich 27. Juli 2014 täglich von 9.00 – 18.00 Uhr, im Haus zur Wildnis; der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen: http://www.nationalpark-bayerischer-wald.de/aktuelles/index.htm
http://www.nationalpark-bayerischer-wald.de/zu_gast/einrichtungen/index.htm

 

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