Archiv für den Monat August 2014

Grenzüberschreitende Wanderung nach Fürstenhut

Am Sonntag, den 7. September 2014 setzt der Nationalpark Bayerischer Wald seine Reihe geführter Wanderungen in den Nationalpark Šumava fort. Diesmal führt die Tour von Bučina (Buchwald) nach Knižecí Pláně (Fürstenhut)Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung bis spätestens einen Tag vorher beim Nationalpark-Führungsservice (Tel.: 0700 00776655) erforderlich.

Die Führung beginnt um 9.15 Uhr am Grenzübergang Teufelshänge bei Finsterau / Bučina.
Die Anfahrt dorthin ist mit dem Igelbus möglich, Abfahrt ist um 8.25 Uhr ab der Haltestelle Nationalparkzentrum Lusen, um 8.53 Uhr ab dem Parkplatz Wistlberg. Vor 9.00 Uhr kann der eigene PKW zur Anfahrt genutzt werden.

Die ca. 12 Kilometer lange Strecke führt durch das heute verlassene Dorf Knižecí Pláně, das nach Kriegsende 1946 geräumt wurde. Nach einem Rundgang über den restaurierten Friedhof und zu dem Ort, an dem ehemals die Fürstenhuter Kirche stand, geht es weiter über die Fluren der Ortschaft zu einer Einkehr. Dort kann eine Brotzeit oder ein Mittagessen eingenommen werden, die Bezahlung in Euro ist möglich. Das Mitnehmen von zusätzlicher Verpflegung und Getränke für unterwegs wird dennoch empfohlen. Der Rückweg zum Grenzübergang Bučina erfolgt über den ehemaligen Weiler Chaloupky (Hüttl) und die neue Grenzübertrittstelle unterhalb der Teufelsbachklause. Um 15.50 Uhr ist die Rückfahrt mit dem Igelbus geplant.

Die Führungsgebühr beträgt 5,- Euro, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre sind frei. Bei Anreise mit dem Igelbus, bzw. dem Vorzeigen einer Nationalpark-Card oder einer Gästekarte mit GUTi-Logo wird nur die halbe Führungsgebühr erhoben. Neben festem Schuhwerk und dem Wetter angepasster Kleidung ist unbedingt der Personalausweis oder der Reisepass mitzubringen.

 

Wanderurlaub im Bayerischen Wald

Wilde Tiere, Natura 2000 und LIFE+ Projekt

Neue Führung aus der Reihe „Wildtiere erleben“

Seit Juli weiden Rotrinder „im Auftrag des Naturschutzes“ auf dem Ruckowitzschachten. Mehr dazu und zu anderen Themen erfahren Interessierte auf der Wanderung „Wilde Tiere, Natura 2000 und LIFE+ Projekt“. (Foto: NPV Bayerischer Wald)

Seit Juli weiden Rotrinder „im Auftrag des Naturschutzes“ auf dem Ruckowitzschachten. Mehr dazu und zu anderen Themen erfahren Interessierte auf der Wanderung „Wilde Tiere, Natura 2000 und LIFE+ Projekt“. (Foto: NPV Bayerischer Wald)

Am Samstag, den 6. September 2014 lädt der Nationalpark Bayerischer Wald nach einer kurzen Pause wieder zu einer neuen Führung aus der Reihe „Wildtiere erleben“ ein. Diesmal geht es unter dem Motto „Wilde Tiere, Natura 2000 und LIFE+ Projekt“ zum Ruckowitzschachten. Die Führung ist kostenlos; um Anmeldung bis Freitagmittag beim Nationalpark-Führungsservice unter 0700 00 77 66 55 wird jedoch gebeten.

Mit seinen ausgedehnten, von Menschen unbeeinflussten Flächen bietet der Nationalpark Bayerischer Wald vielen seltenen Tierarten ideale Lebensbedingungen. Die Sonderführungsreihe „Wildtiere erleben“ lädt Besucher wie Einheimische ein, unter fachkundiger Begleitung von Nationalparkmitarbeitern mehr über die meist scheuen Waldbewohner direkt in ihrem natürlichen Lebensraum zu erfahren und mit etwas Glück auch spannende Begegnungen mit wilden Tieren zu erleben.

Die Wanderung am 6. September 2014 mit dem Nationalpark-Mitarbeiter Jan Vančura führt von Zwieslerwaldhaus über die Mittelsteighütte zum Ruckowitzschachten und weiter zum Kleinen Falkenstein und durchquert unterschiedliche Lebensräume. Dabei werden Zusammenhänge zwischen den im Nationalpark wild lebenden Tieren – wie z.B. Auerhuhn, Wanderfalke oder Luchs und dem Netzwerk Natura 2000 erklärt. Teilnehmer erhalten die Gelegenheit, sich die laufende Probebeweidung auf dem Ruckowitzschachten, die im Rahmen des LIFE+ Projektes umgesetzt wird, anzuschauen und sich darüber im Detail zu informieren.

Treffpunkt für die ca. 4,5 Std. dauernde Führung ist um 11.00 Uhr in Zwieslerwaldhaus am Infopavillon des P1.

Fortgeführt wird die Reihe „Wildtiere erleben“ am 20. September 2014 mit der Führung „Hirschbrunft rund um Buchenau“.

Mehr Informationen zum LIFE+ Projekt erhalten Sie auf der Website der Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald unter http://www.nationalpark-bayerischer-wald.de/life

„Tor zur Wildnis“ auf der Landesgartenschau

„Tor zur Wildnis“ auf der Landesgartenschau

Besucherzahlen übertreffen alle Erwartungen

Ausführliche Infos zu dem riesigen touristischen Angebot rings um den Nationalpark Bayerischer Wald gibt es im Pavillon des Bayerischen Umweltministeriums. (Fotos: NPV Bayerischer Wald)

Ausführliche Infos zu dem riesigen touristischen Angebot rings um den Nationalpark Bayerischer Wald gibt es im Pavillon des Bayerischen Umweltministeriums. (Fotos: NPV Bayerischer Wald)

Seit Ende April präsentiert sich der Nationalpark Bayerischer Wald unter dem Motto „Eintauchen in die wilde Waldnatur“ mit seinem „Tor zur Wildnis“ auf der diesjährigen Landesgartenschau in Deggendorf. Der eigenwillige Infopavillon an der Bogenbachmündung mit seinen interaktiven Exponaten sowie Bäumen, Totholz und anderen Objekten direkt aus den Nationalparkwäldern hat sich zum echten Besuchermagneten entwickelt: Fast 100.000 Tagesgäste nutzten bislang die Gelegenheit, das Thema Waldwildnis mit allen Sinnen im wahrsten Sinne des Wortes zu „begreifen“. Darüber hinaus besuchten insgesamt 190 geführte Gruppen das „Tor zur Wildnis“, 132 davon im Rahmen des Erlebnisunterrichts „Schule im Grünen“. Der Infopavillon ist noch bis zum 5. Oktober 2014 auf der Gartenschau zu sehen.

„Dass unser ‚Tor zur Wildnis‘ so gut angenommen wird, hatten wir gar nicht unbedingt erwartet! Das freut uns natürlich sehr, denn so erreichen wir viele Menschen, die eigentlich im Einzugsgebiet des Nationalparks leben, sich aber tatsächlich zum ersten Mal mit dem Thema befassen“, kommentiert Lukas Laux, Umweltbildungsreferent des Nationalparks, den Besuchererfolg. „Ganz oft hören wir: Der Nationalpark ist ja viel näher, als wir gedacht haben, da können wir auch gleich mal die ‚große Wildnis‘ vor der Haustür besuchen. Und das ist ja genau unser Anliegen“, so Laux. „Viele Gäste kommen mehrmals, sind quasi zu Stammgästen geworden“, ergänzt Veronika Egger, eine der vom Nationalpark zertifizierten Waldführerinnen, die regelmäßig Tagesgäste und Besuchergruppen im „Tor zur Wildnis“ betreut. „Die meisten bleiben bis zu einer halben Stunde bei uns und nutzen neben den Exponaten und Infomaterialien auch die Gelegenheit, ausgiebig Fragen zu stellen“, so Egger weiter.

Zeit für ausgiebige Fragen, vor allem aber für spielerisches Lernen bietet auch der eigens für die Landesgartenschau entwickelte Erlebnisunterricht des Nationalparks für Schüler der 3. bis 6. Klassenstufe mit den drei 90-minütigen Modulen „Alter Baum – Voll das Leben!“, „Der Luchs – auf der LGS zu Gast und im Nationalpark zu Hause“ und „Wildnis vor der Haustür“. „Insgesamt 45 Schulen haben bis Sommerferienbeginn mehrfach Klassen zu uns geschickt. Außerdem haben auch Kindergärten aus der Region gebeten, dass wir unser Programm entsprechend anpassen; hier haben uns bislang 10 Gruppen besucht. Dass wir diese Zielgruppen mit unseren Informationen so gut erreichen konnten, ist auch ein schöner Erfolg“, so Bildungsreferent Laux. Nach den Sommerferien, ab dem 16. September, sind noch Plätze im Schulprogramm frei; Anmeldeinfos gibt es im Internet.

Zur Information, besonders aber zur Unterhaltung haben auch die Sonntagsmatineen beigetragen, die der Nationalpark in loser Folge jeweils ab 11 Uhr im „Tor zur Wildnis“ veranstaltet. Drei stehen bis zum Ende der Gartenschau noch auf dem Programm: „Fräulein Brehms Tierleben“ mit der bekannten Schauspielerin und Regisseurin Barbara Geiger am 24. August, das Rockkonzert mit der Mulitikulti-Band DART und der Bärentag der Stadt Grafenau am 7. September und das musikalisch untermalte „Waidler“-Kabarett „Der halbwilde Wald“ mit Autor und Fotograf Herbert Poehnel und Pianist Sven Ochsenbauer am 28. September 2014.

Ausführliche Informationen zum „Tor zur Wildnis“, dem Schulprogramm „Schule im Grünen“ incl. Anmeldeinformationen sowie den Veranstaltungen im Rahmen der Sonntagsmatineen gibt es online unter www.nationalpark-bayerischer-wald.bayern.de/landesgartenschau.

Wer mehr zu den zahlreichen touristischen Möglichkeiten wissen will, die der Nationalpark Bayerischer Wald bietet, der kann sich seit Anfang dieser Woche in dem Pavillon des Bayerischen Umweltministeriums „Willkommen in der tierisch wilden Nationalparkregion“ ausgiebig informieren und beraten lassen. Dieser Pavillon ist bis zum 12. September 2014 auf der Landesgartenschau zu sehen. Ein Highlight dort ist eine große Verlosungsaktion, bei der es zahlreiche attraktive Preise aus dem Bereich Tourismus zu gewinnen gibt.

 

Pauschalangebote der Nationalpark Partner zur Landesgartenschau

Neue grenzüberschreitende Wanderung in den Nationalpark Šumava

Hammerbach, Rokyta und Modrava sowie Teufelssee und Pancíř

An den kommenden beiden Sonntagen bietet der Nationalpark Bayerischer Wald wieder zwei Touren in seiner Reihe geführter Wanderungen in den Nationalpark Šumava an. Am 24. August 2014 geht es von Horská Kvilda (Innergefild) entlang des Hammerbachs nach Antýgl und über Rokyta nach Modrava. Am 31. August 2014 steht eine Wanderung von Bayerisch Eisenstein zum Teufelssee und zum Pancíř (Panzer) auf dem Programm. Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung bis spätestens einen Tag vorher beim Nationalpark-Führungsservice unter Tel.: 0700 00776655 erforderlich.

Treffpunkt für die Wanderung am 24. August 2014 ist um 9.15 Uhr am Grenzübergang Teufelshänge – Bučina (Buchwald) bei Finsterau. Die Anfahrt dorthin ist mit dem Igelbus möglich, Abfahrt ist um 08.25 Uhr ab der Haltestelle Nationalparkzentrum Lusen, um 08:53 Uhr ab dem Parkplatz Wistlberg. Um 9.30 Uhr geht es auf der tschechischen Seite nach ca. 800 m Fußweg mit dem Bus weiter nach Horská Kvilda (Innergefild).

Die insgesamt rund 10 Kilometer lange Wanderung ist durch die Kombination von Wasser, Wald, Wiesen und Historischem ausgesprochen abwechslungsreich und lädt ein, sowohl die Schönheit der Natur zu genießen als auch viel über die bewegte Geschichte dieser Landschaft zu erfahren. Von Horská Kvilda folgt die Tour, vorbei an alten Goldseifenhügeln, zunächst dem Hammerbach bis zu seiner Mündung in die Vydra beim historischen Antýgl-Gehöft. Entlang des Vchynicko-Tetovský plavební kanál (Chinitz-Tettauer Schwemmkanal) geht es dann zum Nationalpark Info-Zentrum in Rokyta mit seinem Gesteinsfreigelände und einer Ausstellung zu historischer Holzwirtschaft. Dort besteht die Möglichkeit einer kurzen Einkehr. Danach geht es nach Schätzův Les (Schätzenwald), wo ein schöner Waldweg die Teilnehmer zu einem Wegabschnitt mit reizvollen Wiesenabschnitten an der ehemaligen Siedlung Chinitz-Tettau vorbei bis nach Modrava (Mader) bringt. Um 16.35 Uhr geht es dann mit dem Bus nach Kvilda, wo rund 45 Minuten zur Verfügung stehen, um den Ort, die historische Kirche und das dortige Nationalpark-Infozentrum zu besichtigen oder einfach in der örtlichen Bäckerei Kaffee und Kuchen zu genießen (Bezahlung in Euro möglich). Um 17:35 Uhr bringt der Bus die Wanderer nach Bučina zurück, die Rückfahrt Richtung Finsterau mit dem Igelbus ist um 18:10 Uhr möglich.

Neben geeignetem Schuhwerk und dem Wetter angepasster Kleidung ist unbedingt der Personalausweis oder Reisepass mitzubringen. Trotz Einkehrmöglichkeiten sollten außerdem zusätzlich Brotzeit und Getränke für unterwegs mitgebracht werden.

Am 31. August 2014 startet die Wanderung in den Šumava um 09.15 Uhr am Bahnhofsvorplatz in Bayerisch Eisenstein. Die Anfahrt dorthin ist mit der Waldbahn möglich, die auf dieser Strecke im Stundentakt verkehrt. Von Bayerisch Eisenstein geht es zunächst zum Čertovo jezero (Teufelssee), einem der fünf Eiszeitreliktseen des Böhmerwaldes, auf 1030 Meter über N.N. Entlang an den Hängen des Špicák (Spitzberg) geht es dann weiter auf einem schmalen Waldweg, von dem aus fantastische Fernblicke bis zum Großen Falkenstein möglich sind. Ziel der Wanderung ist der 1214 Meter hohe Pancíř (Panzer), von dessen Aussichtsturm ein Rundblick über das Böhmerwaldmassiv und bei guter Sicht bis in die österreichischen Alpen möglich ist. Dort besteht auch eine Möglichkeit zur Einkehr; dennoch sollte zusätzlich Brotzeit und Getränk für unterwegs mitgebracht werden.

Anschließend geht es zurück nach Bayerisch Eisenstein. Die Tour dauert ungefähr 7 Stunden, so dass zur Heimfahrt die Waldbahn um 16.44 Uhr erreicht werden kann. Neben einer gewissen Grundkondition, geeignetem Schuhwerk, dem Wetter angepasster Kleidung und eventuell einer zusätzlichen Brotzeit ist auch hier unbedingt der Personalausweis oder Reisepass mitzubringen.

Für beide Touren beträgt die Führungsgebühr 5 Euro, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre sind frei. Bei Anreise mit dem Igelbus, bzw. dem Vorzeigen einer Nationalpark-Card oder einer Gästekarte mit GUTi-Logo wird nur die halbe Führungsgebühr erhoben.

Weitere Informationen: http://www.nationalpark-bayerischer-wald.de/zu_gast/veranstaltungen/index.htm

Wanderurlaub im Nationalpark

Das Geheimnis im Wald – Schnitzeljagd im Spiegelauer Waldspielgelände

Mit allen Sinnen dabei sein und Ungewöhnliches erleben – dazu lädt die Schnitzeljagd „Das Geheimnis im Wald“ im Waldspielgelände ein

(Foto: NPV Bayerischer Wald) Mit allen Sinnen dabei sein und Ungewöhnliches erleben – dazu lädt die Schnitzeljagd „Das Geheimnis im Wald“ im Waldspielgelände ein.

Am Mittwoch, den 20. August 2014, lädt der Nationalpark Bayerischer Wald Kinder zwischen 8 und 12 Jahren wieder zu der beliebten Schnitzeljagd „Das Geheimnis im Wald“ im Waldspielgelände in Spiegelau ein. Treffpunkt für den rund 2-stündigen Erlebnisnachmittag ist um 14 Uhr am Eingang des Geländes. Die Veranstaltung ist kostenlos; aus organisatorischen Gründen wird jedoch um eine Anmeldung beim Nationalparkführungsservice unter Tel. 0700 00 77 66 55 gebeten.

Kann man nur mit den Füßen unterschiedliche Bodenbeläge erkennen? Oder Bach, Wind und Mensch allein am Geräusch unterscheiden? Wer neugierig auf diese und ähnliche Erfahrungen ist, sich ein wenig mit dem Wald und seinen Bewohnern auskennt und außerdem Spaß am Rätsel lösen hat, der sollte sich die spannende Schnitzeljagd im Waldspielgelände nicht entgehen lassen und mithelfen, in einem Team von Mitspielern das „Geheimnis des Waldes“ zu lüften.

Familienurlaub beim Nationalpark Partner im Bayerischen Wald

Von Wasseramsel und Fischotter – Neue Führung aus der Reihe „Wildtiere erleben“

Unverbaute Gewässer mit sauberem Wasser und vielen Fischen – dem bevorzugten Lebensraum des Fischotters – stehen im Fokus der kommenden Führung aus der Reihe „Wildtiere erleben“

(Foto: NPV Bayerischer Wald) Unverbaute Gewässer mit sauberem Wasser und vielen Fischen – dem bevorzugten Lebensraum des Fischotters – stehen im Fokus der kommenden Führung aus der Reihe „Wildtiere erleben“.

Am Samstag, den 16. August 2014, lädt der Nationalpark Bayerischer Wald unter dem Motto „Von Wasseramsel und Fischotter“ alle Interessierten zu einer neuen Führung aus der Reihe „Wildtiere erleben“ ein. Die Führung ist kostenlos; um Anmeldung bis Freitagmittag beim Nationalpark-Führungsservice unter 0700 00 77 66 55 wird jedoch gebeten.

Mit seinen ausgedehnten, von Menschen unbeeinflussten Flächen bietet der Nationalpark Bayerischer Wald vielen seltenen Tierarten ideale Lebensbedingungen. Die Sonderführungsreihe „Wildtiere erleben“ lädt Besucher wie Einheimische ein, unter fachkundiger Begleitung von Nationalparkmitarbeitern mehr über die meist scheuen Waldbewohner direkt in ihrem natürlichen Lebensraum zu erfahren und mit etwas Glück auch spannende Begegnungen mit wilden Tieren zu erleben.

Auf der Führung am kommenden Samstag mit einem Nationalparkranger entlang des Pommerbachs geht es unter dem Motto „Von Wasseramsel und Fischotter“ einerseits um die Lebensweise der Bewohner dieses Bergbachökosystems. Zum andern ist auf dem einsamen, historischen Steig durch die ursprünglichen Buchenwälder des Pommerbachtals auch der natürliche Kreislauf aus Werden, Wachsen und Vergehen in wilden Wäldern besonders gut nachvollziehbar. Wie wertvoll ein solcher alter Buchenwald für die biologische Vielfalt ist, ist daher ebenfalls Thema der Führung. Treffpunkt für die ca. 2,5 Stunden dauernde Führung ist um 10.00 Uhr am Wanderparkplatz in der Ortsmitte von Buchenau.

Fortgeführt wird die Reihe „Wildtiere erleben“ nach einer kleine Sommerpause am 6. September 2014 mit der Führung „Wilde Tiere, Natura 2000 und LIFE+ Projekt“ von Zwieselerwaldhaus über die Mittelsteighütte zum Ruckowitzschachten.

Natururlaub beim Nationalpark Partner

Wenn der Specht Nachmieter sucht – Siebtes Spechtfest auf dem Waldspielgelände bei Spiegelau

Es ist mal wieder soweit: Die überlebensgroße Spechthöhle auf dem Waldspielgelände sucht dringend wieder Nachmieter – auf dem siebten Spiegelauer Spechtfest

Es ist mal wieder soweit: Die überlebensgroße Spechthöhle auf dem Waldspielgelände sucht dringend wieder Nachmieter – auf dem siebten Spiegelauer Spechtfest.

Am kommenden Sonntag, den 17. August 2014, findet ab 12 Uhr zum siebten Mal das traditionelle Spechtfest auf der Waldwiese des Waldspielgeländes bei Spiegelau statt. An unterschiedlichen Stationen können Familien und vor allem Kinder wieder ihr Geschick und Wissen rund um das Thema „Nachmieter der Spechthöhlen“ unter Beweis stellen. Der Naturerlebnisnachmittag dauert bis ca. 18 Uhr. Bei schlechten Wetter findet das Fest in der Sortierhalle auf dem alten Sägewerksgelände in Spiegelau statt; der Eintritt ist frei.

„Nachmieter Gesucht! Großräumige, bequeme Einhöhlenwohnung, ideal für Spechte mit Nachwuchswunsch. Schön hell, in ruhiger Lage, mit Panoramablick auf den Blätterwald, in sicherer Entfernung vom Boden“ – so etwa könnte eine Wohnungsanzeige für eine verlassene Spechthöhle lauten.

Doch wer zieht überhaupt in so eine Höhle ein? Sind die Eingänge leicht zu finden? Welche Höhle passt zu wem? Diese und viele weitere Fragen zum Thema „Nachmieter gesucht“ werden beim siebten Spiegelauer Spechtfest am kommenden Sonntag auf dem Waldspielgelände des Nationalparks Bayerischer Wald spielerisch beantwortet. Doch nicht einfach so – Aktion ist hier das beste Mittel, um die richtigen Antworten zu finden: Mit hämmern, klopfen, rennen, kriechen, springen, suchen, kombinieren und denken! Denn nur wer sich fühlt und benimmt wie ein Waldbewohner und sich als guter Nachmieter zeigt, hat eine Chance, eine der begehrten Höhlen zu ergattern. Zusätzlich zur „Nachmietersuche“ für Spechthöhlen gibt es noch weitere Spiele und Aktionen, die sich an die gesamte Familie richten.

Für Essen und Trinken sorgt dieses Jahr der Tennisclub Spiegelau, zum Beispiel mit Spechtnudeln, sowohl süß als auch herzhaft. Die traditionelle Spechtbar darf natürlich auch nicht fehlen, genauso wenig wie der kleine Bücherflohmarkt. Auch wieder mit dabei sind die JuniorRanger, unter anderem mit einem Stand. Eine besondere Attraktion stellt die „Spechtmusik zum Mitsingen und Mitmachen“ mit dem TC Spiegelau-Quartett unter der Leitung von Michi Brunnbauer dar.

Das Programm im Überblick:

12:00 Uhr: Mittagessen

ab 13:30 Uhr Spiele und Aktionen mit den Junior Rangern und dem Nationalparkteam
Der Vogelschnitzer Erich Müller zeigt die Kunst des Spechteschnitzens
Zielwerfen mit Tennisbällen mit dem TC Spiegelau

14:00 Uhr Grußworte vom Spiegelauer Bürgermeister Karlheinz Roth und Josef Wanninger,
Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald, Sachgebiet Besucherzentren und
Umweltbildung

14.15 Uhr: „Spechtmusik zum Mitsingen und Mitmachen“

15.30 Uhr: Märchenstunde im geheimnisvollen Zauberwald, Treffpunkt beim Holzspecht

16.00 Uhr: „Spechtmusik zum Mitsingen und Mitmachen“

 

Das Waldspielgelände bei Spiegelau gibt es schon seit über 35 Jahren; es ist damit eine der ältesten Einrichtungen dieser Art im Nationalpark Bayerischer Wald. Einheimische genauso wie Feriengäste können hier bei Führungen, Aktionstagen oder einfach auf eigene Faust spielend die Natur begreifen. Seit 2008 veranstaltet der Nationalpark hier gemeinsam mit der Gemeinde Spiegelau das beliebte Spechtfest, da sich Spiegelau im Rahmen der Initiative „Tierisch wild“ (http://tierisch-wild.com) den Specht als Symboltier gewählt hat. Der Ort würdigt damit das direkt angrenzende „Spechtparadies“ des Nationalparks, das mit seinen großen Gebieten, in denen sich der Wald nach seinen eigenen Gesetzen entwickeln darf, insgesamt acht verschiedenen Spechtarten ideale Lebensbedingungen bietet.

Familienurlaub im Nationalpark Bayerischer Wald