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Raus in den Winterwald: Neues Führungsprogramms 2014/15 des Nationalparks Bayerischer Wald geht an den Start

Grade im Winter wird der Nationalpark Bayerischer Wald mit seinen vielen markierten Wanderwegen zu einem besonderen Erlebnis.

Grade im Winter wird der Nationalpark Bayerischer Wald mit seinen vielen markierten Wanderwegen zu einem besonderen Erlebnis.

Keine Zeit für Winterschlaf: Das aktuelle Programm des Nationalparks hat besonders für Kinder wieder viel zu bieten.

Keine Zeit für Winterschlaf: Das aktuelle Programm des Nationalparks hat besonders für Kinder wieder viel zu bieten.

3.Lust auf das Abenteuer Schneeschuhwanderung? Das neue Winterprogramm bietet zahlreiche kostenlose Regel- und Sondertouren an.

Lust auf das Abenteuer Schneeschuhwanderung? Das neue Winterprogramm bietet zahlreiche kostenlose Regel- und Sondertouren an.

Auch in der kalten Jahreszeit bietet der Nationalpark Bayerischer Wald Besuchern viele spannende Möglichkeiten, den Winterwald zu erleben. Gleichzeitig mit dem Start des aktuellen Nationalpark-Winterprogramms 2014/15 ab 26. Dezember 2014 sind auch die Informationshäuser der beiden Nationalparkzentren Lusen und Falkenstein sowie das Waldgeschichtliche Museum St. Oswald nach der Vorweihnachtspause wieder täglich kostenfrei und mit reichem Programm geöffnet.

Besucher sind zu jeder Jahreszeit im Nationalpark Bayerischer willkommen – natürlich auch über die Weihnachtsfeiertage und Silvester. Alle markierten Wanderwege können im Winter genutzt werden, soweit es Witterung, Ausrüstung und Kondition zulassen. Wie jedes Jahr wird außerdem ein ausgedehntes Winterwegenetz geräumt. Zusätzlich sind Loipen gespurt und es gibt regelmäßige geführte Schneeschuh-Touren, bei denen der winterliche Wald gemeinsam mit versiertem Nationalparkpersonal oder zertifizierten Nationalpark-Waldführern erkundet werden kann.

In den höheren Nationalparklagen wird gebeten, die winterliche Ruhezeit der Natur zu respektieren und auf den markierten Wegen zu bleiben. Grade jetzt sind Tiere, die keine Winterruhe halten, durch Nichteinhaltung des Wegegebots besonders gefährdet. Denn jedes Aufschrecken bedeutet einen enormen Energieverlust, der für sie lebensgefährlich sein kann. Eine gute Möglichkeit, viele scheue Wildtiere dennoch zu erleben, bieten die beiden Tier-Freigelände der Nationalparkzentren Lusen und Falkenstein, die ganzjährig jeden Tag und kostenfrei besucht werden können. Alle Hauptwege sind im Winter geräumt und mit Splitt gestreut.

Ab dem 2. Weihnachtsfeiertag bereichern außerdem die beiden Nationalpark-Besucherzentren, das Hans-Eisenmann-Haus und das Haus zur Wildnis, sowie das Waldgeschichtliche Museum St. Oswald nach ihrer vorweihnachtlichen Betriebspause die Erlebnismöglichkeiten im Park. Alle drei Häuser sind ab 26. Dezember 2014 wieder täglich von 9.00 bis 17.00 Uhr geöffnet; auch hier ist der Eintritt frei.

Das Hans-Eisenmann-Haus erwartet seine Gäste neben seiner Dauerausstellung „Weg in die Natur – Eine Geschichte von Wald und Menschen“ mit der neuen Sonder-Kunstausstellung „Eine kurze Zeit lang“ mit Skulpturen von Toni Scheubeck und Fotografien von Herbert Pöhnl. Das Haus zur Wildnis im Nationalparkzentrum Falkenstein präsentiert zusätzlich zu vielen spannenden Nationalparkinfos die neue Sonderausstellung „TIKIGAQMUIT – Wir sind wer wir waren“ mit Masken und Grafiken nordamerikanischer Ureinwohner. Das Waldgeschichtliche Museum St. Oswald zeigt neben seiner Dauerausstellung zur Natur- und Kulturgeschichte des Bayerischen und Böhmerwaldes die Fotoausstellung „Böhmerwald“ des tschechischen Fotokünstlers Dr. Karel Jáchim.

Das neue Führungsprogramm für das Winterhalbjahr vom 26. Dezember 2014 bis zum 14. Mai 2015 hält auch diesmal wieder eine reiche Palette an Veranstaltungen parat, die den Nationalpark mit allen seinen Facetten grade im Winter zu einem intensiven Erlebnis machen, wie beispielsweise die beliebte Sonderführungsreihe „Nationalpark aus erster Hand“. Hier nehmen sich Fachleute aus der Nationalparkverwaltung jeden Samstag Zeit, um Interessierten die Ziele, die Arbeit und die Besonderheiten des Großschutzgebietes direkt im Gelände näher zu bringen. Auch für Kinder ist wieder viel geboten, das Wintermüdigkeit vergessen lässt und zum Erkunden und Austoben in der frischen Winterluft einlädt. Das aktuelle Winterprogramm liegt kostenlos in allen Besucherzentren und Info-Stellen des Nationalparks sowie in allen Tourist-Infos der Nationalparkgemeinden aus. Außerdem steht es unter www.nationalpark-bayerischer-wald.de/saisonprogramm kostenlost als PDF-Download zur Verfügung.

Anmeldungen für alle Veranstaltungen nimmt der Nationalpark-Führungs- und Veranstaltungsservice entgegen: Tel.: 0700 00 77 66 55 | E-Mail: npservice@t-online.de | Fax: 08553 97 999 44

 

Winter im Bayerischen Wald beim Nationalpark Partner

Neubürger mit Maske – Waschbär bereichert das Tier-Freigelände Lusen

Neu im Tier-Freigelände Lusen: der Waschbär.Seine tastende Nahrungssuche im Wasser, das an unser Händewaschen erinnert, gab dem Waschbären seinen Namen.(Fotos: NPV Bayerischer Wald)

 

 

 

 

 

Seit kurzem hat das Tier-Freigelände im Nationalparkzentrum Lusen einen neuen Bewohner: In einem der beiden Fischottergehege, das extra zu diesem Zweck artgerecht umgestaltet wurde, lebt seit rund drei Wochen ein Waschbär. Das ca. vierjährige Männchen ist nicht nur im Tier-Freigelände Neubürger. Die ursprünglich in Nordamerika beheimateten Waschbären sind sogenannte Neozoen, die sich in den letzten 100 Jahren durch Auswilderung oder versehentlich aus Tierhaltungen entkommene Tiere in ganz Deutschtand und darüber hinaus im europäischen Raum verbreitet haben. Der Nationalpark präsentiert die Art, da sie auch in Bayern mittlerweile regelmäßig auftritt und als typischer Bewohner von gewässerreichen Waldgebieten regelmäßig durch Fotofallen im Nationalparkgebiet dokumentiert ist.

Der neu im Tier-Freigelände angesiedelte Waschbär stammt aus einem Tierheim und soll nun in seinem neuen zu Hause eine artgerechte Haltung genießen dürfen. Das Waschbärengehege erfüllt diesen Anspruch sehr gut: Als ausgezeichneter Kletterer kann der Waschbär die Baumgruppe in der Mitte des Geheges nutzen; für seine Badegewohnheiten steht ihm ein kleiner Stausee zur Verfügung. Zudem kann er an zwei kleinen Bachläufen selbstständig nach Krebsen und Insektenlarven suchen. Waschbären leben einzelgängerisch oder im Familienverband. Daneben kommen auch regelmäßig Gruppen mit bis zu vier erwachsenen männlichen Waschbären vor – eine Besonderheit in der Tierwelt. In Zukunft soll eine solche Männergruppe im Tier-Freigelände gezeigt werden und so wird der jetzt alleine gehaltene Waschbär entsprechend Gesellschaft bekommen; Nachwuchs ist jedoch dauerhaft nicht geplant.

Am besten zu beobachten ist der Waschbär gegen Abend, da er dämmerungs- und nachtaktiv ist. In kalten oder schneereichen Wintern halten Waschbären eine Winterruhe, während der sie ihre Aktivitäten stark reduzieren. Sie halten jedoch keinen echten Winterschlaf wie zum Beispiel Igel, und so dürfte der Neubürger im Tier-Freigelände bei milder Witterung auch während der Wintermonate für Besucher zu beobachten sein.

Die heutige Waschbärenpopulation Mitteleuropas geht im Wesentlichen auf zwei Freisetzungen in Deutschland zurück: Einer aktiven Ansiedlung 1934 am hessischen Edersee von lediglich zwei Paaren und ca. 20 nach einem Bombentreffer 1945 aus einer Waschbärenhaltung in Brandenburg entflohene Tiere. Mittlerweile kommt der Waschbär in ganz Deutschland flächendenkend und mit steigender Tendenz vor. In Bayern verdreifachte sich die Jagdstrecke in den letzten Jahren und beträgt zurzeit ca. 1000 Tiere pro Jahr. Waschbären sind damit – nicht zuletzt aufgrund ihrer großen Anpassungsfähigkeit – zu einem festen Faunenelement in Mitteleuropa geworden.

Bislang liegen keine wissenschaftlichen Belege vor, dass Waschbären einen negativen Einfluss auf die Bestandszahlen anderer heimischer Tierarten wie zum Beispiel andere kleine Beutegreifer oder bodenbrütende Vogelarten haben. Die Waschbärhaltung im Nationalpark soll dennoch auf den artenschutzfachlich wichtigen Aspekt der Besiedlung heimischer Lebensräume durch Neobioten – dieser Begriff umfasst auch Neubürger aus dem Pflanzen- und Pilzreich – aufmerksam machen, zu denen bei uns beispielsweise auch der Marderhund, die Regenbogenforelle oder das Drüsige Springkraut zählen. Denn auch wenn sich der Waschbär eher unauffällig in die heimische Tierwelt integriert hat, geht von sich stark ausbreitenden Arten stets eine potenzielle Gefahr aus, heimische Arten zu verdrängen.

Tierisch wilder Urlaub beim Nationalpark Partner

Weitere Informationen: http://www.nationalpark-bayerischer-wald.de/aktuelles/index.htm
http://www.nationalpark-bayerischer-wald.de/zu_gast/einrichtungen/index.htm

Geschichten und Erinnerungen lebendig werden lassen – Erzählcafé zum Leben der Holzhauer im „Woid“

Der winterliche Schlittenzug zum Holztransport verlangte von den Holzhauern im unwegsamen Terrain des Bayerischen Waldes viel Geschick und Kraft. Wie sie dieses harte Leben bewältigten, ist Thema des kommenden Erzählcafés im Glasmuseum Frauenau. (NPV Bayerischer Wald)

Der winterliche Schlittenzug zum Holztransport verlangte von den Holzhauern im unwegsamen Terrain des Bayerischen Waldes viel Geschick und Kraft. Wie sie dieses harte Leben bewältigten, ist Thema des kommenden Erzählcafés im Glasmuseum Frauenau. (NPV Bayerischer Wald)

Am Sonntag, den 2. November 2014, laden der Nationalpark Bayerischer Wald und der Bayerischer Wald-Verein wieder zu einem der beliebten Erzählcafés ins Glasmuseum Frauenau ein, bei denen Zeitzeugen Erinnerungen an das frühere Leben und Arbeiten im „Woid“ lebendig werden lassen. Thema diesmal: Holzhauer und Schlittenzug. In lockerer Runde bei Kaffee und Kuchen sind alle Interessierten herzlich eingeladen, ihre Geschichten und Erinnerungen zu erzählen, auszutauschen oder einfach dabei zuzuhören.Mit altem Holzhauerwerkzeug, Fotos und kurzen Filmen werden die Erzählungen zusätzlich veranschaulicht. Beginn ist um 14.30 Uhr, der Eintritt ist frei.

Im Inneren Bayerischen Wald arbeiteten die Menschen früher – wenn nicht in den Glashütten – dann vor allem als Holzhauer. Auf mühsam angelegten Schlittenziehbahnen, mit speziellen Schlitten und vor allem mit viel Köperkraft und Können haben die Holzhauer das im Sommer vorbereitete Holz im Winter zu Tal befördert.

Ende der 1960er Jahre wurde der Schlittenzug in den Wäldern des heutigen Nationalparks eingestellt. Rückemaschinen übernahmen im Winter die Arbeit der Holzhauer, bis dann im Zuge der Gründung und Erweiterung des Nationalparks die Holznutzung mehr und mehr eingestellt wurde und sich seitdem in dem großen Schutzgebiet zwischen Falkenstein und Lusen die Natur in einer großen Vielfalt und Einzigartigkeit frei entwickelt.

Über Generationen wurde das Wissen und Können in den Holzhauerfamilien weitergegeben. Was früher für viele Familien der Nationalparkregion normaler Alltag war, ist heute kaum mehr vorstellbar. Mit dem Erzählcafé soll der Erinnerung an die Tradition der Holzhauer Raum gegeben und auch jüngeren Menschen ein lebendiger Blick in die Vergangenheit ermöglicht werden.

Urlaub beim Nationalpark Parter

Neue Sonntagswanderung in den Nationalpark Šumava nach Knižecí Pláně (Fürstenhut)

Am kommenden Sonntag, den 5. Oktober 2014, setzt der Nationalpark Bayerischer Wald seine Reihe grenzüberschreitender, geführter Wanderung in den Nationalpark Šumava fort. Diesmal führt der Weg über die Teufelsbachklause vorbei am ehemaligen Weiler Chaloupky (Hüttl) nach Knižecí Pláně. Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung bis spätestens einen Tag vorher beim Nationalpark-Führungsservice unter Tel.: 0700 0077 6655 erforderlich, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist.

Die Führung beginnt um 9.00 Uhr am Parkplatz Wistlberg, also nicht, wie sonst üblich, direkt am Grenzübergang Teufelshänge bei Finsterau/Bučina (Buchwald). Die Anfahrt dorthin ist mit dem Igelbus möglich, Abfahrt ab der Haltestelle Nationalparkzentrum Lusen ist um 08.25 Uhr.

Die rund sechsstündige Wanderung führt zunächst durch das Finsterauer Filz und entlang des Schwellgrabens zur Teufelsbachklause. Dort geht es dann über die Grenze in den Nationalpark Šumava, vorbei am ehemaligen Weiler Chaloupky und dann nach Knižecí Pláně. Dort ist eine Pause geplant, um den restaurierten Friedhof und den Ort, an dem ehemals die Fürstenhuter Kirche stand, zu besichtigen und eine Brotzeit einzulegen. Von dort führt der Weg dann nach Bučina (Buchwald) und wieder zurück auf die bayerische Seite, wo der 1263 Meter hohe Siebensteinkopf bestiegen wird, der einen herrlichen Ausblick auf die Siedlungsflächen rings um Finsterau bietet. Über die Reschbachklause und die Alte Klause gelangen die Wanderer wieder zum Ausgangspunkt in Wistlberg zurück.

Neben festem Schuhwerk und dem Wetter angepasster Kleidung ist der Personalausweis oder der Reisepass unbedingt mitzubringen. Außerdem sollten ausreichend Proviant und Getränke mitgenommen werden, da unterwegs keine Einkehrmöglichkeit besteht. Die Führungsgebühr beträgt 5,- Euro, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre sind frei. Bei Anreise mit dem Igelbus, bzw. dem Vorzeigen einer Nationalpark-Card oder einer Gästekarte mit GUTi-Logo wird nur die halbe Führungsgebühr erhoben.

Weitere Informationen: http://www.nationalpark-bayerischer-wald.de/zu_gast/veranstaltungen/index.htm

Nationalpark Partner – Urlaub im Bayerischen Wald

Neue grenzüberschreitende Wanderung in den Nationalpark Šumava: Von Horská Kvilda über Zlatá Studňa und Staré Hutě nach Kvilda

Am kommenden Sonntag, den 21. September 2014, bietet der Nationalpark Bayerischer Wald erneut eine attraktive grenzüberschreitende Wanderung in den Nationalpark Šumava an. Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung bis spätestens einen Tag vorher beim Nationalpark-Führungsservice (Tel.: 0700 00776655) erforderlich, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist.

Treffpunkt für die Wanderung ist um 9.15 Uhr am Grenzübergang Bučina (Buchwald) bei Finsterau. Die Anfahrt dorthin ist mit dem Igelbus möglich, der um 8.25 Uhr an der Haltestelle Nationalparkzentrum Lusen und um 8.53 Uhr am Parkplatz Wistlberg abfährt.

Mit dem tschechischen Bus geht es um 9.30 Uhr von Bučina weiter nach Horská Kvilda (Innergefild). Dort startet die rund 13 Kilometer lange Tour und führt zunächst auf einem Waldweg zum ehemaligen Glasmacherdorf Zlatá Studňa (Goldbrunn), von dem heute nur noch Ruinen und schöne Waldwiesen erhalten sind. Im 18. Jahrhunderts wurden dort erst Rosenkranzperlen und Hohlglas hergestellt, später jedoch vorrangig Tafelglas produziert. 1880 wurde die Glashütte als eine der letzten im Böhmerwald stillgelegt. Mit dem Niedergang der Glashütte verließen auch die Bewohner den Ort, so dass Zlatá Studna bereits im frühen 20. Jahrhundert verlassen war. Die verbliebenen Gebäude wurden 1950 von der Armee der Tschechoslowakei zerstört.

Von Zlatá Studňa geht es weiter zum Rand der schönen Hochebenen rund um das tschechische Wintersportzentrum Nové Hutě (Kaltenbach). Je nach Zeit und Lust der Teilnehmer kann dort ein Abstecher zum Aussichtsturm Churáňov, einer alte Skisprungschanze, gemacht werden. Alternativ ist auch eine kurze Einkehr im Gasthaus Pláně möglich. Es sollten aber auf jeden Fall ausreichend Brotzeit und Getränke mitgenommen werden für den Fall, dass das Gasthaus geschlossen ist. Danach geht es weiter durch den Wald an Staré Hutě (Althütte) vorbei nach Kvilda (Außergefild). Hier besteht die Möglichkeit, das dortige Nationalpark-Infozentrum zu besuchen, den alten Friedhof zu besichtigen oder zu Kaffee und Kuchen in die örtliche Bäckerei einzukehren. Um 16.15 Uhr und um 17.35 Uhr fahren Busse nach Bučina zurück, von wo die Rückfahrt Richtung Finsterau mit dem Igelbus um möglich ist.

Für die Busfahrten auf tschechischer Seite sind ca. 100 tschechische Kronen erforderlich, die bei Bedarf auch beim Waldführer getauscht werden können (das entspricht 4 Euro; bitte unbedingt Kleingeld mitbringen). Neben geeignetem Schuhwerk und dem Wetter angepasster Kleidung ist außerdem unbedingt der Personalausweis oder der Reisepass mitzubringen.

Die Führungsgebühr beträgt 5,- Euro, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre sind frei. Bei Anreise mit dem Igelbus, bzw. dem Vorzeigen einer Nationalpark-Card oder einer Gästekarte mit GUTi-Logo wird nur die halbe Führungsgebühr erhoben. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Weitere Informationen: http://www.nationalpark-bayerischer-wald.de/aktuelles/index.htm
http://www.nationalpark-bayerischer-wald.de/zu_gast/wandern_und_erleben/index.htm

Wanderurlaub beim Nationalpark Partner

Stelldichein mit Baumelfen und Waldgeistern

Abenteuerrallye für Kinder rund ums Hans-Eisenmann-Haus

Waldgeister und Baumelfen im Nationalpark freuen sich auf die Hilfe von möglichst vielen Kindern, die ihnen bei der Suche nach ihrem verlorenen Schatz helfen. (Foto: NPV Bayerischer Wald)

Waldgeister und Baumelfen im Nationalpark freuen sich auf die Hilfe von möglichst vielen Kindern, die ihnen bei der Suche nach ihrem verlorenen Schatz helfen. (Foto: NPV Bayerischer Wald)

Am Dienstag, den 22. Juli 2014, sind Kinder im Alter zwischen 5 und 12 Jahren zu einem ganz besonderen Abenteuer aus der Reihe „Von Krabbeltieren und Baumriesen“ eingeladen, mit der der Nationalpark jeden Dienstag die Bewohner des Waldes vorstellt: Die Waldgeister und Baumelfen rings um das Hans-Eisenmann-Haus im Nationalparkzentrum Lusen brauchen Hilfe, um ihren verlorenen Schatz wiederzubekommen.

In einer spannenden Waldrallye mit vielen verschiedenen Aufgaben und Spielen wird mit Hilfe der Teilnehmer nach dem erlösenden Zauberwort gesucht, das den Waldwesen helfen kann. Treffpunkt für den rund dreistündigen Kindererlebnisnachmittag ist um 14.30 Uhr an der Theke des Hans-Eisenmann-Hauses. Die Veranstaltung ist kostenlos; um Anmeldung beim Nationalpark-Führungsservice unter Tel.: 0700/00 77 66 55 wird jedoch gebeten. Bitte wetterfeste Kleidung mitbringen!

Das komplette Sommerprogramm des Nationalparks, das auch viele weitere Veranstaltungen für Kinder und für Familien enthält, finden Sie kostenlos in allen Tourist-Infos, den Nationalpark-Informationshäusern und zum Download auf der Nationalpark-Website unter: www.nationalpark-bayerischer-wald.de/saisonprogramm.

Weitere Informationen: http://www.nationalpark-bayerischer-wald.de/zu_gast/veranstaltungen/index.htm

Familienurlaub beim Nationalpark Partner

Der Wald im Wandel und seine Bewohner

Neue Führungen aus der Reihe „Wildtiere erleben“

Wer mehr über Rothirsche erfahren und sie dabei auch hautnah erleben will, der sollte die kommenden Führungen aus der Reihe „Wildtiere erleben“ nicht verpassen. (Foto: NPV Bayerischer Wald)

Wer mehr über Rothirsche erfahren und sie dabei auch hautnah erleben will, der sollte die kommenden Führungen aus der Reihe „Wildtiere erleben“ nicht verpassen. (Foto: NPV Bayerischer Wald)

An den beiden kommenden Wochenenden lädt der Nationalpark Bayerischer Wald wieder zu spannenden geführten Wanderungen aus der Reihe „Wildtiere erleben“ ein. Am Samstag, den 19. Juli 2014, geht es durch das Tier-Freigelände des Nationalparkzentrums Lusen zur Bärnlochhütte, um den „Wald im Wandel“ und seine Bewohner vorzustellen. Am darauffolgenden Samstag, den 26. Juli 2014, steht der „Rothirsch im Nationalpark“ im Zentrum einer Führung zur Höllbachschwelle und zum Wintergatter Ahornschachten. Beide Führungen sind kostenlos; um Anmeldung bis jeweils Freitagmittag beim Nationalpark-Führungsservice unter 0700 00 77 66 55 wird jedoch gebeten.

Der Nationalpark Bayerischer Wald ist für viele, zum Teil sehr seltene und scheue Tierarten ein idealer Lebens- und Rückzugsraum, da weite Teile vom Menschen unbeeinflusst sind. Die Sonderführungsreihe „Wildtiere erleben“ ermöglicht es Besuchern wie Einheimischen, unter fachkundiger Begleitung durch Nationalparkmitarbeiter, mehr über Wildtiere und ihre Lebensgewohnheiten direkt vor Ort in ihrem natürlichen Lebensraum zu erfahren und mit etwas Glück auch spannende Wildtierbegegnungen zu erleben.

Am Samstag, den 19. Juli 2014 führt Nationalparkförster Werner Kirchner unter dem Motto „Wald im Umbruch“ alle Interessierten vorbei an Käuzen, Bären, Wildkatzen und Wildschweinen im Tier-Freigelände Lusen hinaus durch die Waldabteilung Bärenseigen zur Bärnlochhütte, wo eine kleine Einkehr möglich ist. Auf dem Weg – es geht über leicht begehbare renaturierte Forststraßen – erläutert er die natürlichen Dynamiken des Werdens und Vergehens in Wäldern, die nicht von Menschen bewirtschaftet werden und sich im Umbruch zu natürlichen Urwäldern befinden. Treffpunkt für die 2,5 – 3-stündige Wanderung ist um 14.00 Uhr am Parkplatz Altschönau des Tier-Freigeländes Lusen.

Am Samstag, den 26. Juli 2014, erwartet alle Interessierten eine rund 5-stündige Wanderung zum Thema „Der Rothirsch im Nationalpark“ mit Nationalparkförster Ingo Brauer. Vom Hirschgehege in Scheuereck aus, in dem man Rothirsche hautnah erleben kann, geht es entlang des wildromantischen Höllbaches zur Höllbachschwelle. Durch die urwaldähnlichen Gebiete an den Schwarzbachhängen führt der Weg weiter zum Wintergatter Ahornschachten, wo der Winterlebensraum des Rothirsches im Nationalpark vorgestellt wird. Anschließend geht es zurück zum Ausgangspunkt. Treffpunkt für diese Wanderung ist um 10.30 Uhr am Parkplatz Scheuereck beim Hirschgehege. Der Treffpunkt kann problemlos mit dem Falkensteinbus erreicht werden, der um 10.01 Uhr in Zwiesel am Bahnhof abfährt.

Auch in den kommenden Monaten bis Ende Oktober hält das Sommerprogramm des Nationalparks weitere spannende Führungen der Sonderreihe „Wildtiere erleben“ parat. Das komplette Programm finden Sie kostenlos in allen Tourist-Infos, den Nationalpark-Informationshäusern und zum Download auf der Nationalpark-Website unter: www.nationalpark-bayerischer-wald.de/saisonprogramm.

Weitere Informationen: http://www.nationalpark-bayerischer-wald.de/zu_gast/veranstaltungen/index.htm

Wildnisurlaub im Bayerischen Wald beim Nationalpark Partner